
Vorsicht Panne!
Was tun, wenn das Auto liegen bleibt?
Eine Panne – zum Beispiel auf einer stark befahrenen Bundesstraße oder einer Autobahn – ist eine sehr gefährliche Situation. Immer wieder ereignen sich schwere Unfälle, weil andere Fahrzeuge auf liegen gebliebene Pannenfahrzeuge auffahren. Jedes Jahr sterben Menschen bei solchen Unfällen. Vor allem in der Nacht ist die Gefahr besonders groß.Oft werden Pannenfahrzeuge mangelhaft abgesichert. Das Warndreieck in ausreichender ntfernung aufzustellen, ist dabei das Wichtigste. move-on.net gibt einige Tipps, wie ihr euch bei einer Panne verhalten solltet. Wichtig ist vor allem, dass man auf den Ernstfall „Panne“ vorbereitet ist:
Warnblinkanlage und rechts ran
Wer eine Panne hat, sollte umgehend die Warnblinkanlage einschalten und nach Möglichkeit auf dem Standstreifen bzw. im Grünbereich am rechten Fahrbahnrand halten.
Warnweste
Warnwesten kosten heute nur noch ein paar Euro. Bei einer Panne bei Nacht können sie Leben retten. Wer eine Warweste im Auto hat, sollte diese also bei einer Panne vor dem Aussteigen anziehen.
Warndreieck im Kofferraum
Grundsätzlich sollte sich das Warndreieck immer am gleichen Ort im Auto befinden, damit nicht lange gesucht werden muss. Oft sind von den Fahrzeugherstellern im Kofferraum entsprechende Halterungen angebracht. Bei einer Panne sollte der Fahrer das Warndreieck aus dem Auto nehmen und vor der Brust vor sich hertragen. Das Warndreieck sollte 150 m vor dem Fahrzeug den nachfolgenden Verkehr warnen. Diese Entfernung kann der Autofahrer am besten an den Streckenpfosten abmessen, die im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Fehlen die Pfosten gibt es nur eins: "Schritte zählen".
Immer hinter die Leitplanke
Wenn möglich, sollte niemand im Auto sitzen bleiben. Alle Fahrzeuginsassen sollten weit hinter der Leitplanke Schutz suchen, denn schon häufig ist es gerade auf dem Standstreifen von Autobahnen zu schweren Auffahrunfällen mit Pannenfahrzeugen gekommen.
Hilfe holen
Auf der Autobahn stehen rechts neben der Fahrbahn Leitpfosten, die den kürzesten Weg zur nächsten Notrufsäule weisen. Dort sollte man kurz und verständlich die Art der Fahrzeugpanne beschreiben. In Handyzeitalter sollte es aber auch ohne Notrufsäule kein Problem sein, schnell einen Pannendienst zu alarmieren. Wichtig sind jedoch genaue Ortsangaben. Im Zweifel ist dann der Weg zur Notrufsäule die bessere Alternative.
Und dann braucht man vor allem eines: Geduld bis der Pannendienst kommt.




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