
Glühwein und Punsch
Süß und warm steigt rasch zu Kopf
Weihnachtsmarkt, klirrende Kälte und mit süßlichem Duft laden Glühweinstände zum Aufwärmen ein. Aber Vorsicht! Für Autofahrer sollten Glühwein, Punsch und Co. tabu sein. Denn das Risiko steigt mit jedem Schluck. Reichlich Zucker und aromatische Gewürze verschleiern den tatsächlichen Alkoholgehalt. Da man warme Getränke aufgrund der kalten Außentemperaturen zudem schneller trinkt als kalte, wirkt auch der Alkohol rascher. Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger und junge Fahrer bis 21 Jahren das absolute Alkoholverbot.Schon geringe Mengen Alkohol im Blut beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Bereits ab 0,2 Promille im Blut lässt die Leistungsfähigkeit deutlich nach. Das Unfallrisiko steigt.
Das Gefährliche am Alkohol ist, dass die eigene Leistungsfähigkeit höher eingeschätzt wird, als sie tatsächlich ist. Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung nehmen zu, gleichzeitig verlängert sich aber die Reaktionszeit. Abstand und Geschwindigkeit werden zunehmend falsch eingeschätzt.
Wer sich neben einem Glühwein oder Punsch mit einem kräftigen Essen stärkt, ist übrigens nicht sicherer unterwegs. Ein reichhaltiges Essen verzögert zwar die Aufnahme von Alkohol ins Blut, verhindert sie aber nicht. Wer einen Bummel über den Weihnachtsmarkt plant, sollte das Auto also am besten gleich zu Hause stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder Fahrgemeinschaften bilden. Dann muss sich nur der Fahrer alkoholfrei aufwärmen, zum Beispiel mit einer leckeren heißen Schokolade.
Gefährlich ist im Übrigen auch der Restalkohol am Morgen nach einem ausgiebigen Alkoholgenuss. Alkohol baut sich im Körper im Durchschnitt nur um 0,15 Promille pro Stunde ab. Auch am Morgen nach einer feuchtfröhlichen Feier sollte man das Auto also besser stehen lassen.




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