
Autobahnkirchen
Kurz mal innerlich auftanken
Autobahnkirchen liegen mit stetig steigenden Besucherzahlen im Trend. Nach Schätzungen besuchen jährlich über eine Million Reisende die 31 Kirchen und Kapellen an Deutschlands Autobahnen. Die Autobahnkirchen laden zum stillen Gebet oder einfach zum kurzen Verweilen ein. Viele Besucher kommen, um einfach schnell mal ein bisschen innerlich aufzutanken.Eine Studie der Katholischen Fachhochschule in Freiburg hat die Besucher der Autobahnkirchen näher unter die Lupe genommen. Demnach werden die „Rastplätze für die Seele“ von rund 40 Prozent der Besucher gezielt und wiederholt angefahren. Die Mehrzahl der Besucher sind Männer. Gerne werden die Autobahnkirchen kurz von Berufstätigen aufgesucht, zum Beispiel von Fernfahrern. Viele Besucher kommen aber auch spontan.

Für Autobahnkirchen gelten im Übrigen feste Regeln: Sie sind nie weiter als einen Kilometer von einer Fernstraße entfernt und direkt an eine Ausfahrt oder eine Raststätte angebunden. Geöffnet sind die meisten täglich von 8 bis 20 Uhr, einige auch rund um die Uhr.
Die älteste Autobahnkirche Deutschlands steht übrigens in Bayern, an der A 8 München-Stuttgart an der Ausfahrt Adelsried bei Augsburg. Sie feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Ein Verzeichnis aller Autobahnkirchen in Deutschland findet sich unter www.autobahnkirchen.de.




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