
Autos immer älter
Bis dass der TÜV uns scheidet
22.03.2007 - Der fahrbare Untersatz wird in Deutschland immer mehr zur „alten Liebe“. Denn die Deutschen fahren ihre Autos immer länger. Und zumindest was Autos angeht, muss der Spruch „alte Liebe rostet nicht“ korrigiert werden. Denn alte Autos sind nicht unbedingt sichere Autos und so bringt diese neue Treue der Autofahrer Probleme mit sich.Unfallstatistiken belegen: Je älter die am Unfall beteiligten Fahrzeuge sind, desto häufiger sind technische Mängel zumindest eine der Unfallursachen. Außerdem: Ältere Fahrzeuge haben meist weniger aktive und passive Sicherheitssysteme als neuere, wie zum Beispiel Airbags, Gurtstraffer, ABS-Bremsen oder ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). Umso schlimmer wirkt es sich dann aus, dass junge Fahrerinnen und Fahrer aus Kostengründen oft nur in billigeren und damit überwiegend älteren Autos unterwegs sind. Gerade junge Männer verunglücken oft mit älteren, aber stark motorisierten Fahrzeugen.
Bei 7,9 Jahren liegt nach einer Untersuchung von B&D-Forecast mittlerweile das Durchschnittsalter der Pkw in Deutschland. Während Firmenwagen im Schnitt vier Jahre gefahren werden, beträgt das Durchschnittsalter der Privat-Pkw 8,3 Jahre. Gleichzeitig sind mit 45,7 Millionen Fahrzeugen so viel Fahrzeuge wie nie unterwegs. Doch die Fahrzeuge halten nicht unbedingt länger als früher. Bei den regelmäßigen Hauptuntersuchungen des TÜV Nord wurden im Jahr 2006 an fast jedem fünften Fahrzeug erhebliche Mängel festgestellt. Die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln ist damit auf dem höchsten Stand seit 1998. Viele Menschen, so ein TÜV-Mitarbeiter, sparen in Zeiten knapper Kassen scheinbar an der Wartung ihrer Autos.
Mängel an Fahrzeugen sind ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit. Bei den Hauptuntersuchungen des TÜV hatten vier von zehn Autos (40,2 Prozent) Defekte an der Beleuchtung oder falsch eingestellte Scheinwerfer. Jeder fünfte Pkw (23,2 Prozent) wies Mängel an der Bremsanlage auf. Häufig wurden auch Mängel an Achsen, Räder und Reifen (17,8 Prozent) festgestellt. Und auch die TÜV-Statistik zeigt: Je älter desto häufiger gibt es erhebliche Mängel: Trifft es bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen nur 5,9 Prozent aller Fahrzeuge, so sind es bei den vier- bis fünfjährigen Pkw schon 10,7 Prozent, bei den sechs- bis siebenjährigen 15,8 Prozent, bei den acht- bis neunjährigen Pkw 21,4 Prozent und bei Fahrzeugen, die zehn oder elf Jahre alt sind, 26,3. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat spricht sich deshalb dafür aus, die Prüfungsfristen für ältere Fahrzeuge zu verkürzen.
Für Fahranfänger gibt es ein Angebot, günstig mit einem neuen Auto mobil zu sein: das SAFE-NET PLUS-Paket. Gerade für Fahranfänger kann die passive Sicherheitsausstattung eines Fahrzeugs lebenswichtig sein. Schließlich haben Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren ein fünffach höheres Unfallrisiko als der Gesamtdurchschnitt aller Autofahrer. Bei SAFE-NET PLUS erhält ein Fahranfänger ab 189 pro Monat einen neuen oder neuwertigen Kleinwagen von Kia, Renault, Mazda, Toyota oder Mitsubishi einschließlich Haftpflicht und Vollkaskoversicherung zur Verfügung gestellt. Der Leasingvertrag läuft dann beispielsweise für ein oder zwei Jahre.
Aber SAFE-NET ist nicht nur ein günstiges Leasingangebot für Fahranfänger. Es ist ein Trainingspaket mit Auto. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer bei SAFE-NET werden während ihres ersten Jahres im Straßenverkehr von einem Fahrlehrer beraten und trainiert. Wer im Rahmen der zweiten Phase der Fahrausbildung an der kostenpflichtigen Fortbildung für Fahranfänger teilnimmt, kann damit seine Probezeit um maximal ein Jahr verkürzen und erhält zudem als Belohnung Tankgutscheine von TOTAL im Wert von 250 EUR.
Mehr zu SAFE-NET PLUS und weiteren Angeboten gibt es unter www.safe-net.de.




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