
Jutta Kleinschmidt: Von Beruf Rallyefahrerin
Dakar-Queen liebt Abenteuer
Sie ist eine der erfolgreichsten Rallyepilotinnen. Auf schwierigstem Gelände ist sie zu Hause. Sie fährt durch Wildnis und Wüste, über Sanddünen und Geröll. Für Jutta Kleinschmidt fing alles als Hobby an. Und der Weg zum Erfolg war mindestens so steinig wie manche Piste der „schwersten Rallye der Welt“.Als Urlauberin hatte die begeisterte Motorradfahrerin die Rallye Paris-Dakar begleitet. Und seitdem kommt sie von Marathonrallyes nicht mehr los.
An Rundstreckenrennen hat Jutta Kleinschmidt wenig Interesse. Sie brauche „diese Portion Abenteuer, wenn man in der Frühe losfährt und nicht weiß, wohin es geht“. Nach mehreren Jahren bei Mitsubishi wechselte sie im vergangenen Jahr zu Volkswagen, um ein neues Team aufzubauen.

Während knapp drei Wochen Dakar-Rallye nimmt Jutta Kleinschmidt mehrere Kilos ab. Eine Rallyepilotin muss körperlich topfit sein. Joggen, Radfahren, Skaten, Krafttraining und Gymnastik machen daher den größten Teil ihres Trainings aus. Dazwischen testet sie immer wieder Material, um mit optimalem Fahrzeug an den Start gehen zu können. Da kommt der Diplomphysikerin ihr Fachwissen zugute.
Dass es in diesem Jahr nach dem Sieg 2001 und dem zweiten Platz im Vorjahr am Ziel in Sharm-el-Sheik nur für Rang 8 reichte, wertet Jutta Kleinschmidt als großen Erfolg. „Das Hauptziel war Ankommen“, verweist sie auf namhafte Konkurrenten, die ausgefallen sind. Der neue VW Tarek hielt der Extrembelastung stand und Kleinschmidt konnte auf vielen Tagesetappen mit den Schnellsten mithalten.




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