www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

Neues Angebot für Lehrkräfte und Ausbilder! www.dguv.de/lug
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Mit Sicherheit in Bewegung

move on

 


Safety First
 
Fans

Als Fans unterwegs

Flagge zeigen, aber sicher

Ob Fußball-WM oder Bundesliga-Spiel – echte Fans zeigen Flagge. Doch während es im Stadion zur guten Stimmung beiträgt, wenn die Anhänger der Mannschaften mit wehenden Schals und großen Fahnen ihren Teams zujubeln, sind Fanartikel im Straßenverkehr zuweilen nicht ungefährlich. Grundsätzlich gilt: Beim Anbringen von Fan-Artikeln darf die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden.

 
Kollision

Versetzte Kollision

Streifschüsse gefährlicher als Volltreffer

Für viele Autofahrer ist der Frontalaufprall ein Schreckensszenario. Doch die Verbesserung der Knautschzonen und Fahrgastzellen, die Entwicklung von Airbags und Gurtstraffern haben in den vergangenen Jahren die Folgen eines frontalen Zusammenstoßes zweier Fahrzeuge stark reduziert. Crashtests des ADAC zeigen, dass versetzte Kollisionen wesentlich schlimmer sein können: Schon bei 56 km/h wären schwere Beinverletzungen beim Fahrer die Folge gewesen.

 
Nebel

Nebel

Bei schlechter Sicht Fuß vom Gas

"Achtung liebe Autofahrer, im Raum Hamburg Nebel, teilweise mit Sichtweiten unter 50 Metern." So oder ähnlich lauten Radiodurchsagen in Herbst und Winter. Im Schnitt beeinträchtigt die "graue Suppe" den Verkehr an 23 Tagen pro Jahr. Das Risiko, in einen der gefürchteten folgenschweren Nebelunfälle verwickelt zu werden, hat nach Untersuchungen des Auto Club Europa (ACE) in den vergangenen Jahren dennoch deutlich abgenommen. In den vergangenen 34 Jahren ging die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wegen Sichtbehinderung durch Nebel um nahezu 80 Prozent zurück.

 
Wildunfall

Vorsicht Schwarzwild

Ein Schwein kommt selten allein

Wildschweine sind vor allem in der Dämmerung aktiv. Dann begeben sie sich auf Nahrungssuche. Um aus ihren Deckungen im Wald in die Altholzbestände mit der üppigen Nahrung zu gelangen, müssen sie oft Straßen überqueren. Damit steigt das Unfallrisiko – erst recht im Herbst mit seinen nassen und rutschigen Straßen. Eins ist dabei sicher: Ein Schwein kommt selten allein.

 
Altersanzug

Eingeschränkte Beweglichkeit

Anzüge lassen Autoentwickler um Jahre altern

Wenn sich die Entwicklungsingenieure im Ford Forschungszentrum Aachen und in der Produktentwicklung in Köln-Merkenich in ältere Verkehrsteilnehmer hineinversetzen wollen, ziehen sie einen Anzug an. Aber nicht irgendeinen. So genannte Altersanzüge sorgen dafür, dass die Entwicklungsingenieure in ihrer Mobilität deutlich eingeschränkt werden – eben so, wie es ältere Verkehrsteilnehmer am Steuer ihres Wagens auch sind.

 

Längere Bremswege

Im Winter mehr Abstand zu Lastern

Ein voll beladener Lkw wiegt bis zu 40 Tonnen und damit rund 25 Mal mehr als ein durchschnittlicher Pkw. Und je größer die Masse, desto größer das Bestreben in Fahrtrichtung weiterzuschieben. Dennoch schaffen es moderne Bremsanlagen heutiger Lkw, so viel Kraft zum Bremsen aufzubringen, dass ein Lkw auf trockener Straße genau so schnell zum Stehen kommt wie ein Pkw – doch nicht bei Eis und Schnee. Dann gilt: Abstand halten zu Lkw.

 

Geschwindigkeit

Bußgelder: Sicherheit ist unbezahlbar

"Unangepasste Geschwindigkeit" ist seit Jahren eine der Hauptunfallursachen. Deshalb kontrollieren die Polizei und die Kommunen regelmäßig die Geschwindigkeit und kassieren Bußgelder. Eine sprudelnde Einnahmequelle: Allein im Jahr 2008 nahm der Staat so 180,7 Millionen Euro für Geldbußen wegen Geschwindigkeitsübertretungen ein. Von 2005 bis 2008 kamen in Deutschland insgesamt 808,7 Millionen Euro an Bußgeldern zusammen, wie die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mitteilte.

 

Nachtabschaltung

Unfallrisiko "tote" Ampeln

Nachts werden Verkehrsampeln in vielen Städten ausgeschaltet. Diese Maßnahme soll Strom sparen und in Zeiten von wenig Verkehr unnötiges Anhalten verhindern. Ausgeschaltete Ampeln bergen aber auch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Durch Unachtsamkeit kann es leicht zu Unfällen kommen.

 

SMS am Steuer

Lebensgefährliche Textnachrichten

SMS-Schreiben während der Autofahrt erhöht das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Laut einer aktuellen Studie des Virginia Tech Transportation Institute steigert das Verfassen von Textnachrichten am Steuer die Crashgefahr um das 23,2-fache und übertrifft damit die meisten anderen Ablenkungsursachen im Auto. Auch das Wählen einer Nummer am Handy lenkt ab, so die Untersuchung. Das Unfallrisiko liegt 5,9 mal höher als bei nicht abgelenkten Fahrern.

 

Überbrückung

Sicher Starthilfe geben

Die meisten Autofahrer haben das wohl schon einmal erlebt – vor allem im Winter: Man dreht den Schlüssel im Zündschloss um, doch außer einem leisen "Klick" tut sich nichts. Die Starterbatterie ist leer. Jetzt braucht es ein Überbrückungskabel und einen freundlichen Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Fahrzeug Starthilfe leisten kann. Aber auch dann gilt: Gewusst wie. Beim Startvorgang fließen hohe elektrische Ströme. Falscher Umgang mit den Starthilfekabeln kann zu Schäden am Fahrzeug oder gar zum Brand oder zur Explosion der Batterie führen.

 

Sicherheitstrainings für Zivis

Nur geschult hinters Steuer

Zivildienstleistende, die während ihrer Tätigkeit regelmäßig mit Pkw, Kleintransportern oder Bussen unterwegs sind, müssen vom 1. Oktober 2009 an ein spezielles Sicherheitstraining absolvieren. Auf der anderen Seite wird der Erwerb eines Führerscheins für ehrenamtliche Helfer in der freiwilligen Feuerwehr, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz erleichtert.

 
Erste Hilfe bei Motorradunfällen

Erste Hilfe

Helm ab bei Motorradunfällen

Nach einem Verkehrsunfall ist schnelle, beherzte Hilfe gefragt. Das gilt gerade auch bei einem Motorradunfall. Dabei ist es wichtig, dem verunglückten Motorradfahrer den Helm abzunehmen. "Viele haben davor die größte Angst", weiß Joachim Keil, Rettungsassistent und Ausbilder beim Landesverband Bayern der Johanniter-Unfallhilfe. "In ihrem Kopf spielen sich Horrorszenarien ab, was alles passieren kann."

 
Zebrastreifen

Straßenverkehr

Kinder haben keine Bremsen

Kinder sind pro Tag länger auf den Straßen unterwegs als die meisten Erwachsenen. Dabei nehmen sie nicht nur passiv als Autoinsassen und mit Bus und Bahn am Verkehr teil, sondern oft auch aktiv: als Fußgänger und Radfahrer, auf Inline-Skates oder Kickboards. Als Fußgänger haben Kinder keine Bremsen. Daher müssen andere Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig sein und Rücksicht nehmen. Deshalb: Runter vom Gas, wenn Kinder am Straßenrand auftauchen!

 
Handy

Notruf

Niemals von sich aus auflegen

Im Notfall zählt jede Minute. Auch nach einem Verkehrsunfall kann wertvolle Zeit verloren gehen, wenn Ersthelfer über 112 die Rettungskräfte verständigen, aber in der Rettungsleitstelle nicht alle wichtigen Informationen ankommen. Fünf "Ws" sind beim Notruf wichtig – entscheidend ist das fünfte W: Warten bis der Mitarbeiter in der Notfallzentrale das Gespräch beendet.

 
Freerider

Freerider

"Alkohol und Fahren ist ein 'No Go'!"

Der Funfaktor ist für sie alles. Wenn sich die 15 bis 20 jugendlichen Alzenauer Freerider auf ihrem Gelände am Schanzenkopf treffen, dann geht es nicht um Duelle untereinander, sondern um Spaß an der Action. Bei Sprüngen, Tricks und Schussfahrten haben sie davon eine ganze Menge. Nur eines passt nicht dazu: Alkohol.

 
Dachgepäckträger

Dachgepäck

Gut verstaut obenauf

Fahrradständer, Skiträger, Dachbox – wenn die Ladung nicht ins Auto passt, wird sie gerne oben draufgepackt. Doch dabei ist Vorsicht angesagt – und zwar sowohl beim Packen als auch dann beim Fahren.

 
Beifahrer

Ein schwieriger Job

Stress auf dem Beifahrersitz

"Fahr nicht so schnell!", "Halt doch mehr Abstand!", "Da vorne ist Rot!" - für viele Beifahrer kostet es jede Menge Nerven, scheinbar zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein. "Beifahrer empfinden oft Angst und Hilflosigkeit, ähnlich wie Menschen, die unter Flugangst leiden", erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Sie haben das Gefühl, „als passive Insassen im Auto weder Einfluss auf das Geschehen noch Kontrolle darüber zu haben". Damit die Autofahrt nicht zu sehr an den Nerven zerrt, sollten gestresste Beifahrer kleine Aufgaben übernehmen und so die Reise aktiv mitgestalten.

 
Ventilkappen

Motorradreifen

Nie ohne Ventilkappen fahren

Sie ist nur eine kleine Kappe. Aber sie trägt wesentlich zur Sicherheit bei: Die Ventilkappe sorgt nicht nur dafür, dass das Ventil nicht verschmutzt. Viel wichtiger ist sie für die Fahrstabilität: Sie verhindert einen plötzlichen Druckverlust durch das Ventil während der Fahrt. Gerade Motorradfahrer sollten regelmäßig überprüfen, ob die Ventilkappen fest sitzen. Niemals sollte ohne Ventilkappe gefahren werden, denn sonst kann es gefährlich werden.

 
LED

Leuchtdioden

Wenn Autos weiter sehen und sich verstehen

Leuchtdioden lösen bei der Fahrzeugbeleuchtung ganz allmählich herkömmliche Glühlampen ab. In Zukunft sollen sie aber nicht nur leuchten. Entwickler setzen LEDs mit Infrarot-Technik in Nachtsicht-Assistenten und in der Car-to-Car-Kommunikation ein, um den Straßenverkehr sicherer zu machen.

 
Marko Hellgrewe

Weltrekordfahrer Hellgrewe

Auch Profis brauchen Pausen

Sein Dienstgrad ist Leutnant zur See. Dabei bewegt sich Marco Hellgrewe lieber auf der Straße. Der 34-Jährige ist Fahrlehrer bei der Bundeswehr. Er bildet Zeitsoldaten und Wehrdienstleistende zu Kraftfahrern aus. Aber auch über seinen Beruf hinaus liegt ihm das Thema Verkehrssicherheit am Herzen. Als Trainer für Sicherheitstrainings des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. vermittelt er eine vorausschauende, gelassene und sichere Fahrweise. Seit September 2008 ist er Weltrekordhalter im Rückwärts-Lkw-Fahren, doch auch bei diesem Unternehmen spielte Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle.

 
Kreisel

Kreisverkehr

Eine runde Sache

In manchen Landkreisen, Städten und Gemeinden sprießen sie scheinbar wie Pilze aus dem Boden: Kreisel sind bei Verkehrsplanern äußerst beliebt - gelten gerade kleine Kreisverkehre doch als sehr sichere Knotenpunkte. Zudem senken sie den Schadstoffausstoß und vermeiden Staus und unnötige Wartezeiten, denn sie sorgen für einen besseren Verkehrsfluss. Doch nicht jeder verhält sich im Kreisel so, dass der Verkehr auch wirklich gefahrlos läuft. Blinkmuffel sorgen vielfach für Missverständnisse und gefährliche Situationen. Zur Sicherheit sollte man sich daher nie darauf verlassen, dass andere Verkehrsteilnehmer den Blinker richtig setzen.

 
Rüttelstreifen

Rüttelstreifen

Im Ernstfall wachrütteln

Schlafmützen haben hinter dem Steuer nichts verloren. Auf deutschen Autobahnen ereignen sich nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) jährlich über 7.000 Unfälle mit Personenschaden, weil Fahrzeuge von der Straße abkommen. Neben nicht angepasster Geschwindigkeit, durch die Fahrer die Kontrolle über ihren Wagen verlieren, und Kollisionen mit anderen Fahrzeugen ist ein Großteil solcher Unfälle auf Unaufmerksamkeit, Ablenkung oder Müdigkeit zurückzuführen. Eine Untersuchung der BASt und des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg belegt, dass in den Seitenstreifen eingefräste Rüttelstreifen Unaufmerksame und Übermüdete wachrütteln und die Unfallzahlen deutlich senken können.

 
Unfälle 2008

Unfallbilanz 2008

Sicherheit und Leichtsinn

Moderne Technik und Verkehrserziehung wirken: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank 2008 die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen auf einen historischen Tiefststand. Seit die Statistik 1953 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder geführt wurde, gab es nie weniger Unfalltote im Straßenverkehr. Die Straßen in Deutschland sind so sicher wie noch nie. Aber das gilt nicht für Jugendliche und Fahranfänger: Nach wie vor sind Unfälle im Straßenverkehr bei den 18- bis 24-Jährigen die Todesursache Nummer eins.

 
Spitzhörnchen

Vorsicht Restalkohol

Einer geht noch? – Nur beim Spitzhörnchen

Der Genuss von Alkohol hinterlässt beim Menschen deutliche Spuren. Schon bei 0,3 Promille Alkohol im Blut beginnt die relative Fahruntüchtigkeit. Deshalb sollten Autofahrer am besten ganz auf Alkohol verzichten. In der Tierwelt gibt es dagegen Lebewesen, die trotz ständigen Alkoholgenusses nicht durch den Urwald torkeln.

 
Safety Car Fahrer Bernd Mayländer

Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer

Mit Sicherheit in Führung

Schumi hat ihn in seiner gesamten Karriere nie überholt. Und selbst Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht in der Regel nur den Auspuff seines Wagens. Wenn Bernd Mayländer in der Formel 1 zum Einsatz kommt, liegt er immer in Führung. Als Fahrer des Safety Car in der Formel 1 ging Bernd Mayländer Ende März 2009 im australischen Melbourne in seine zehnte Saison.

 
Gut sichtbar durch reflektierende Kleidung

Helle Kleidung – dunkle Jahreszeit

Sichtbar ist unverzichtbar

Gerade in der Dunkelheit sind schwächere Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet. Studien zeigen: Das Risiko für Fußgänger und Radfahrer in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nachts zwei- bis dreimal so hoch wie tagsüber. Nach Dunkelheitsunfällen mit Fußgängern sagen laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen neun von zehn Autofahrern, dass sie den Fußgänger nicht gesehen haben. Dennoch sind die meisten Fußgänger (58 Prozent) entgegen aller Erkenntnis dunkel gekleidet.

 
Schlechte Sichtverhältnisse bei Nebel

Nebel

Sicher durch die "Waschküche"

Jeder kennt es: Im Herbst und im Frühjahr verwandelt Nebel die Straßen in wahre „Waschküchen“. Geringe Sichtweiten und unangepasste Geschwindigkeiten führen bei Nebel immer wieder zu schweren Unfällen ¬ vor allem auf Landstraßen und Autobahnen. Im Jahr 2007 verunglückten bei Nebel insgesamt 890 Menschen, 22 davon tödlich. Immer wieder fahren viele Autofahrer bei Nebel zu schnell und halten zu wenig Sicherheitsabstand zum Vordermann.

 
Allee

Alleen

Reizvolle Landschaften – trügerische Idylle

Alleen sind landschaftlich besonders reizvoll. Mehr als 2.500 Kilometer Alleen ziehen sich als grünes Band durch ganz Deutschland. Viele Berufstätige befahren auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit Alleen. Dass diese Straßen für die Verkehrsteilnehmer besondere Risiken bergen, ist den meisten Fahrern gar nicht bewusst. Etwa 30 Prozent der Unfallopfer auf Landstraßen sterben durch einen Aufprall auf Bäume.

 
Abstand halten

Abstand

Zwei Sekunden bringen Sicherheit

Seit Jahren ist mangelnder Abstand neben überhöhter Geschwindigkeit und Vorfahrtsverletzungen eine der Hauptunfallursachen. Im Jahr 2007 kamen bei 47.973 Unfällen durch mangelnden Sicherheitsabstand 65.445 Personen zu Schaden. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist zu geringer Abstand mit 13,1 Prozent der Unfälle sogar die zweithäufigste Ursache.

 

Aktoren in Action

Magnete für mehr Sicherheit

Wenn es kracht, können Bruchteile von Sekunden entscheidend sein. Dann werden bei einigen neu entwickelten Sicherheitssystemen so genannte Aktoren aktiv. Sie mobilisieren Sicherheitsreserven – zum Beispiel bei Kopfstützen, beim Fußgängerschutz oder bei Überrollbügeln von Cabriolets. Wie bei Gurtstraffern und Airbags kommen entweder pyrotechnische Mini-Sprengsätze oder Elektromagnete zum Einsatz.

 
LED

LED

Leuchtdioden erobern das Auto

Klein und sehr leistungsstark sind sie. Und sie benötigen nur einen Bruchteil der Energie einer Glühlampe. Dafür halten sie ein Autoleben lang. Licht emittierende Dioden (kurz LEDs) erobern nach und nach die Fahrzeugbeleuchtung. Während LEDs bei Signal- und Innenleuchten schon seit längerem eingesetzt werden, so sind es bei Neufahrzeugen zunehmend auch Scheinwerfer oder auch Blaulicht-Balken von Einsatzfahrzeugen. Selbst für Arbeitsscheinwerfer werden schon Leuchtdioden entwickelt.

 
Glühwein

Glühwein und Punsch

Süß und warm steigt rasch zu Kopf

Weihnachtsmarkt, klirrende Kälte und mit süßlichem Duft laden Glühweinstände zum Aufwärmen ein. Aber Vorsicht! Für Autofahrer sollten Glühwein, Punsch und Co. tabu sein. Denn das Risiko steigt mit jedem Schluck. Reichlich Zucker und aromatische Gewürze verschleiern den tatsächlichen Alkoholgehalt. Da man warme Getränke aufgrund der kalten Außentemperaturen zudem schneller trinkt als kalte, wirkt auch der Alkohol rascher. Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger und junge Fahrer bis 21 Jahren das absolute Alkoholverbot.

 
Auquaplaning

ABS und ESP

Kein Freifahrschein bei Aquaplaning

Wenn es schüttet wie aus Kübeln, heißt es für alle Autofahrer: "Achtung Aquaplaning-Gefahr". Für alle, denn auch Fahrerassistenzsysteme wie ABS und ESP sind dann machtlos, wenn das Fahrzeug bereits aufgeschwommen ist: Wo kein Kontakt zur Fahrbahn mehr besteht, können sie nicht mehr eingreifen.

 
Radfahrer telefoniert mit dem Mobiltelefon

Handy

Radfahrer: Erst absteigen, dann annehmen

Wenn beim Fahrradfahren das Handy klingelt, heißt es: Erst absteigen, dann das Gespräch annehmen. Denn wer beim Radfahren mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss in der Regel mit 25 Euro Verwarngeld rechnen. Das Handy-Verbot gilt nämlich für alle Fahrzeugführer, also auch für Radfahrer.

 

Maßgeschneidert

Hochmoderne Rennanzüge bringen Sicherheit

In den 50er Jahren fuhren Formel-1-Piloten noch mit Poloshirt und Lederhaube. Heute tragen High-Tech-Rennoveralls zu ihrer Sicherheit entscheidend bei.

 
Fahrerassistenten erleichtern das sichere Autofahren

Auffahrunfälle

Fahrerassistenten können Fehler vermeiden

Würde kein Mensch hinter dem Lenkrad sitzen, sondern elektronische Helfer, dann könnten viele Auffahrunfälle vermieden werden. Gleich drei elektronische Fahrerassistenten helfen, diese Unfallart – mit 25 Prozent eine der häufigsten – zu bekämpfen.

 
Kreuz am Straßenrand

Wissenschaftlerin Mary Ward

Erstes Opfer eines Autounfalls

Die irische Wissenschaftlerin Mary Ward gilt als das erste Opfer eines Autounfalls. Sie starb am 31. August 1869. Zusammen mit ihrem Ehemann fuhr sie im irischen Parsonstown in einem mit Dampfkraft betriebenen Fahrzeug, wurde herausgeschleudert und von dem Wagen überrollt. Einen Sicherheitsgurt als Lebensretter gab es zu dieser Zeit noch nicht

 
Wildunfall

Wildunfall

Ausweichen oft gefährlicher als Zusammenstoß

"Ein 22-jähriger Fahrer befuhr die B 190 von Seehausen in Richtung Arendsee. Als plötzlich ein Reh die Straße überquerte, wollte der Fahrer dem Tier ausweichen, kam aber dabei ins Schleudern. Das Fahrzeug überschlug sich und prallte an einen Baum." Solche und ähnliche Meldungen finden sich im Herbst und Frühjahr immer wieder im Polizeibericht und in den Schlagzeilen der Zeitungen. Denn oft endet ein misslungenes Ausweichmanöver tragisch.

 
Schwangere hinterm Steuer

Babybauch

Auch schwanger nur mit Gurt

Wenn der Babybauch wächst, werden viele werdende Mütter unsicher, ob der Sicherheitsgurt im Falle eines Unfalls ihr Kind mehr schützt oder mehr gefährdet. Doch Mediziner und Unfallforscher sind sich einig: Ein normaler Sicherheitsgurt schützt Mutter und Kind vom ersten bis zum neunten Monat. Schließlich schützt auch der Airbag nur dann richtig, wenn die Insassen angeschnallt und in ihrem Sitz zurückgehalten werden.

 
Crashtest

Zu schnell

Erhöhte Geschwindigkeit kostet Sicherheit

Auch überdurchschnittlich sichere Autos können bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten ihre Insassen nicht mehr ausreichend schützen. Wer zu schnell fährt, riskiert sein eigenes Leben, das seiner Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer. Diese nicht unbedingt neue Erkenntnis rücken aktuelle Bilder von Crashtests des ADAC eindrücklich ins Bewusstsein.

 
Laserpistole zum Messen der Geschwindigkeit

Tempo 30 im Betrieb

Geschwindigkeitskontrolle ab Werk

Verkehrsregeln gelten nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr, sondern meistens auch auf dem Firmengelände. Im Fordwerk in Köln beispielsweise gilt die Straßenverkehrsordnung. Die Geschwindigkeit ist auf 30 km/h beschränkt. Und das wird seit Juni auch kontrolliert – nicht von der Polizei, sondern vom Werkschutz und der Abteilung Arbeitssicherheit.

 
Monocoque

Formel 1

Stabiles Monococque als Schutzengel

Wieder hat Dank der hohen Sicherheitsstandards in der Formel 1 ein Fahrer einen wahren Horrorcrash glimpflich überstanden. McLaren-Pilot Heikki Kovalainen war beim Großen Preis von Spanien in Barcelona mit hoher Geschwindigkeit frontal in die Reifenstapel am Streckenrand gerast. Doch der Finne erlitt keinerlei schwere Verletzungen. Offenbar hatte ein Schaden am linken Vorderrad seines Rennwagens zu dem Unfall geführt.

 
Autobahn

Autobahn

Sicher und schnell

Obwohl sie am schnellsten befahren werden, sind die Autobahnen die sichersten Straßen in Deutschland. Während ein Drittel des gesamten Straßenverkehrs über sie läuft, ereignen sich auf Autobahnen nur 6,9 Prozent aller schweren Unfälle. Auch im Ländervergleich schneiden die deutschen Autobahnen gut ab. Die Rate der Getöteten pro einer Milliarde Kfz-Kilometer auf Autobahnen ist in Deutschland mit 2,97 deutlich geringer als zum Beispiel in den Österreich (4,18), Belgien (4,78) oder den USA (5,01).

 
Foto vom Verkehrssicherheitstag

Tag der Verkehrssicherheit

Spektakuläre Crashs und eindrückliche Simulationen

Zwei Autos krachen ineinander. Rettungskräfte treffen am Unfallort ein und helfen den Verletzten. Während bei wirklichen Unfällen Gaffer die Rettung oft erschweren, sich und andere gefährden, sind die Zuschauer bei dieser Vorführung am "Tag der Verkehrssicherheit" absolut willkommen. Auch in diesem Jahr stand der dritte Samstag im Juni wieder im Zeichen der Verkehrsicherheit. Bundesweit warben zahlreiche Aktionen für mehr Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr. Doch oft ging es bei den Veranstaltungen der Bundesanstalt für Straßenwesen, der Berufsgenossenschaften, der Automobilclubs, der Polizei sowie des TÜV und der DEKRA nicht nur ums Zuschauen. Bei Gesundheitstests, Fahrzeug-Checks, Fahrsicherheits- und Spritspartrainings oder bei Testfahrten im Fahrsimulator stand das persönliche Erleben und Ausprobieren meist im Vordergrund.

 
Michael Schumacher
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Alkohol

Schumi lässt das Auto stehen

Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher macht klar: „Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen.“ Der Motorsportler unterstützt die "Champions Drink Responsibly"-Kampagne eines Spirituosen-Herstellers, die für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol auffordern will. Die Kampagne wurde in rund 40 Ländern rund um den Globus gestartet. Im TV-Spot, der in Deutschland auf der Webseite www.driverscorner.de zu sehen ist, fährt Michael Schumacher mit dem Taxi vor.

 
Schild Radarkontrolle

Geschwindigkeitskontrolle

Rasern keine Chance lassen

Ein Autobahn-Parkplatz an der A3. Thomas Martin und Werner Lasar sind bei der Arbeit. Ihr Job an diesem Nachmittag: Geschwindigkeitskontrolle an einem gefährlichen Streckenabschnitt. Als ein Pkw vorbeifährt, blitzt es. 156 Stundenkilometer (km/h) notiert einer der beiden Polizeikommissare. Das wird einen Punkt in Flensburg und einen Monat Fahrverbot geben.

 
Junge Frau testet ihren Blutzucker

Diabetes

Erst messen, dann starten

Immer mehr junge Menschen erkranken heute an Diabetes. Längst ist die Zuckerkrankheit nicht mehr nur ein Altersleiden. Wissenschaftliche Studien zeigen zwar immer wieder: Diabetiker verunglücken im Straßenverkehr nicht häufiger als andere Autofahrer. Trotzdem gilt: Die Krankheit kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.

 
Lukas Weis dreht sich mit seinem Motorrad in der Luft

JUMP

Freestyler Lukas Weis kennt sein Risiko

Sein Spitzname ist „Skywalker“. Und wenn er mit seiner Motocross-Maschine durch die Luft fliegt, weiß man, warum. Lukas Weis ist einer der besten Freestyler und Motocross-Fahrer in Deutschland. Was spektakulär aussieht und den Zuschauern den Atem stocken lässt, ist für den 26-Jährigen ein gut kalkulierbares Risiko: „Das Wichtigste ist, dass man sich selbst nicht überschätzt“, sagt der Motorradprofi.

 
Gurt anlegen

Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer

Wenn der Gurt mitrechnet

Im Ernstfall soll der Sicherheitsgurt Fahrer und Mitfahrer auf ihren Sitzen zurückhalten, Kopf und Körper vor dem Aufprall auf Lenkrad und Armaturenbrett schützen. Moderne Technik ermöglicht es heute, dass der Gurt seinen Job optimal erledigen kann. Gurtstraffer sorgen dafür, dass die Vorwärtsbewegung der Fahrzeuginsassen möglichst früh abgebremst wird. Gurtkraftbegrenzer helfen, die Belastung des Oberkörpers durch den Gurt zu senken und Verletzungen zu vermeiden. Denn der moderne Gurt rechnet mit.

 
Rad fahren

Radfahren

Sicher in den Frühling strampeln

Die Temperaturen klettern, die Sonne strahlt. Höchste Zeit, den Drahtesel wieder aus dem Keller zu holen. Damit es auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder in den Biergarten nicht zu Unfällen kommt und die Radsaison sicher beginnt, sollten sich auch Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln halten.

 
Schneepflug

Winterdienst auf einem Großflughafen

Bahn frei

Schneefall am Stuttgarter Flughafen. Wintereinbrüche bescheren Schneeräumern und Flugzeugenteisern Großkampftage. Zahlreiche Mitarbeiter sorgen dafür, sorgen, dass der Flugverkehr weitgehend ungestört weiterlaufen kann. Damit bei Eis und Schnee überhaupt Flugzeuge starten und landen können, müssen nicht nur Start- und Landebahn, Rollwege und das Vorfeld geräumt, sondern auch die Flugzeuge enteist werden.

 
Geisterfahrer-Warner

Geisterfahrt-Warner

Damit der Spuk ein Ende hat

„Achtung Autofahrer, auf der A2 Dortmund Richtung Hannover, zwischen Kreuz Bad Oeynhausen und Anschlussstelle Veltheim kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen. Fahren Sie bitte in beiden Richtungen äußerst vorsichtig und überholen Sie nicht. Wir melden, wenn die Gefahr vorüber ist.“ So oder ähnlich kennen wir die Schreckensmeldungen im Verkehrfunk. Jährlich melden die Radiostationen in Deutschland mehrere Hundert Geisterfahrer. Die Dunkelziffer könnte noch einmal deutlich höher liegen. Ein technisches Gerät soll davor schützen, falsch auf eine Autobahn aufzufahren, und den Fahrer alarmieren, bevor er zum Geisterfahrer wird.

 
autofahren

ESP immer öfter serienmäßig

Stabilitätsprogramm als Kaufargument

Seine Wirksamkeit haben schon viele Studien bestätigt. Dennoch ist das Sicherheits-Plus ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) längst nicht für alle Fahrzeuge zu haben. Immerhin: Die Tendenz ist positiv. Auch für die meisten neuen Kleinwagen, die auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2007 präsentiert wurden, waren elektronische Stabilitätsprogramme zumindest gegen Aufpreis erhältlich. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) fordert: „Jedes neue Auto sollte ESP serienmäßig an Bord haben.“ Laut EU-Kommission soll es ab 2011 in allen Neuwagen vorgeschrieben sein.

 
Blinker

Gefährliche Nachlässigkeiten

Deutsche als „Europameister im Nicht-Blinken“

Wenn es eine rote Liste für ignorierte Regeln geben würde, hätte das Blinken darin einen festen Platz. Da ist sich Peter Tschöpe, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg, sicher. Und die Deutschen gehen offenbar besonders schlampig mit dem so genannten Fahrtrichtungsanzeiger um: In Deutschland setzen nach einer Umfrage von Scania 31 Prozent der Fahrer den Blinker falsch oder gar nicht. Zuverlässiger als die deutschen Fahrer sind beispielsweise Italiener und Spanier. Nur 19 beziehungsweise 17 Prozent der Südeuropäer vergessen, den Blinker richtig zu setzen. Am vorbildlichsten verhalten sich die Polen. Von ihnen zählen nur 11 Prozent zu den Blinkermuffeln.

 
ich bin dein Schutzengel

Aktion gegen Diskounfälle

„Ich bin dein Schutzengel“

Sophia und Mareike sind 18 Jahre alt und Schutzengel. Das zeigen die beiden auch stolz mit ihrem Schutzengel-Ausweis. Da es in ihrem Landkreis viele Unfälle mit jungen Fahrern gab, wurde vor drei Jahren das Projekt „Hör auf deinen Schutzengel!“ gestartet. Der Erfolg: Die Unfallzahlen der Fahranfänger und jungen Fahrer sind drastisch zurückgegangen.

 
Tunnel

Tunneltraining für Rettungskräfte

Richtig handeln, statt in die Röhre gucken

Der St.-Gotthard-Tunnel in der Schweiz wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2015 der längste Tunnel der Welt sein. Der Tunnelbau hat in unserem Nachbarland Tradition. Zählt man allein die zurzeit Betriebenen, kommt man auf fast 900. Doch zuletzt waren Tunnel oft im Zusammenhang mit der Frage nach ihrer Sicherheit im Gespräch. In Balsthal und Lungern entstehen daher derzeit Übungsanlagen. In einem Ausbildungszentrum sollen Rettungskräfte optimal auf Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen vorbereitet werden.

 
Bankett an der Landstraße

Landstraße

Gefährliche Bankette

Die Risiken auf Landstraßenwerden häufig unterschätzt. Dabei lauern auf ihnen besondere Gefahren. Zwar passieren hier weniger Unfälle als innerorts, doch ca. 60 % aller tödlichen Unfälle ereignen sich auf Landstraßen. Nach Unfalluntersuchungen des ADAC ist zu vermuten, dass vermehrt defekte Bankette Unfallursache von Verkehrsunfällen sind. Die Unfallmeldungen der Polizei geben in der Regel keine Hinweise auf ein defektes Bankett. Es wird lediglich ein Abkommen von der Fahrbahn registriert.

 
HANS - das intelligente Kopf- und Nackenschutzsystem
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"Hans" im Glück

Kopf- und Nackenschutz als Lebensretter

Im Jahr 2003 verpflichtete der Internationale Automobil-Verband FIA alle Fahrer der Formel 1 das Kopf- und Nackenschutz-System „HANS“ (englisch: Head-And-Neck-Support) zu tragen. Wenn es noch einen Beweis seines Nutzens gebraucht hätte, so wurde dieser durch die dramatischen Unfallbilder des polnischen Piloten Robert Kubica am 10. Juni 2007 in Montreal eindrucksvoll geliefert.

 
Dieter Pufe

Sicherheitskontrolleur

"Die fahren uns den Arsch weg!"

„Wenn ich morgens zur Arbeit gehe, weiß ich nicht, ob ich abends wieder nach Hause komme“, sagt Dieter Pufe. Der 55-Jährige ist Sicherheitskontrolleur an der Großbaustelle auf der A3 bei Aschaffenburg. Er ist dafür zuständig, dass die Autobahnbaustelle vorschriftsmäßig gesichert und gekennzeichnet ist. Seine eigene Sicherheit gefährden oft genug rücksichtslose Autofahrer, die sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote halten.

 
Schuhe auf Gaspedal

Nie ohne

Barfuß auf den Pedalen ist gefährlich

Wer läuft nicht gerne, wenn es heiß ist, barfuß über Wiesen oder am Strand entlang? Aber hinterm Steuer kann es gefährlich sein, keine Schuhe zu tragen. Denn mit blanken Füßen kann ein Autofahrer im Ernstfall kaum den maximalen Bremsdruck erzeugen. Und schon wird der Bremsweg unnötig lang – vielleicht zu lang. Außerdem besteht die Gefahr barfuß vom Pedal zu rutschen.

 
Essen am Steuer

Beliebt und gefährlich

Essen hinterm Steuer

Essen im Auto ist bequem und beliebt. Dagegen ist auch gar nicht einzuwenden, wenn das Auto steht oder die Mitfahrer essen, während sich der Fahrer voll auf den Verkehr konzentriert. Doch laut einer Verkehrsstudie im Auftrag des Nutzfahrzeugherstellers Scania lieben es deutsche Autofahrer, am Steuer zu essen. Nirgendwo in Europa essen und trinken Pkw-Fahrer demnach so oft während der Fahrt wie in Deutschland.

 
Erste Hilfe

Erste Hilfe

Fresh up alle zwei Jahre

24.06.07 - Alle 96 Sekunden wurde im Jahr 2006 in Deutschland bei einem Verkehrsunfall ein Mensch verletzt oder getötet. Erste Hilfe kann Leben retten. Deshalb ist jeder Verkehrsteilnehmer dazu verpflichtet, Hilfe zu leisten. Doch viele haben Angst helfen zu müssen und dabei Fehler zu machen. Diese Angst und Unsicherheit können so genannte Fresh-up-Kurse nehmen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH), in der alle Hilfsorganisationen zusammengeschlossen sind, und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. empfehlen Fahranfängern, das Training lebensrettender Sofortmaßnahmen zwei Jahre nach der Führerscheinprüfung zu wiederholen und ihr Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen.

 
Sitzkiste
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DTM-Unfälle

Sitzkiste bewahrt vor Schlimmerem

24.06.07 - Bei ihrem schweren Unfall am 22. April 2007 in Hockenheim kamen die DTM-Asse Tom Kristensen und Alexandre Prémat mit vergleichsweise glimpflichen Verletzungen davon. Die so genannte Sitzkiste bewahrte sie vor schlimmeren, vielleicht sogar tödlichen Verletzungen. Dennoch sind Rennsportfachleute wie Christian Schacht, Automobilchef des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) froh, „dass es bei diesem Unfall kein absoluter Volltreffer war“.

 
Bettina Hoy auf ihrem Wallach

Tierisch sicher unterwegs

Bettina Hoy und Ringwood Cockatoo auf Tour

24.06.07 - Für Bettina Hoy ist ihr 16 Jahre alter irischer Wallach Ringwood Cockatoo „mit Geld fast nicht zu bezahlen“. Die Mannschaftsweltmeisterin der Vielseitigkeitsreiter von 2006 ist rund 100 Tage im Jahr mit ihrem Mann Andrew und vier bis acht Pferden unterwegs von Turnier zu Turnier. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Denn Pferde – und Reiter – sollen sicher und möglichst entspannt ankommen und bei den Reitevents Höchstleistungen bringen können.

 
Safety stars
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Wettbewerb „safety stars“

Start frei für Deutschlands beste Fahranfänger

11.05.2007 - Der bundesweite Wettbewerb „Deutschlands beste Fahranfänger“ startet in eine neue Runde. Bereits zum fünften Mal sucht Renault gemeinsam mit dem Magazin stern, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat die besten jungen Fahranfänger. Die Anmeldefrist für „safety stars“ läuft noch bis zum 30. Juni 2007.

 
Jugendtagung
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Wunschzettel junger Fahrer nach Brüssel

0,0 Promille für alle und Auffrischungskurse

11.05.2007 - Junge Fahranfänger wünschen sich ein absolutes Alkoholverbot für alle Fahrer, mehr Kontrollen an besonders gefährlichen Unfallschwerpunkten und verpflichtende Auffrischungskurse nach etwa einem Jahr Fahrpraxis. Diese zentralen Botschaften einer Tagung für junge Autofahrer in Berlin haben zwölf junge Autofahrer aus Deutschland nach Brüssel gebracht. Am „Europäischen Tag der Verkehrssicherheit“ überreichten sie die Ergebnisse ihrer Beratungen dem Vizepräsidenten der EU-Kommission und EU-Verkehrskommissar, Jacques Barrot.

 
älteres Auto

Autos immer älter

Bis dass der TÜV uns scheidet

22.03.2007 - Der fahrbare Untersatz wird in Deutschland immer mehr zur „alten Liebe“. Denn die Deutschen fahren ihre Autos immer länger. Und zumindest was Autos angeht, muss der Spruch „alte Liebe rostet nicht“ korrigiert werden. Denn alte Autos sind nicht unbedingt sichere Autos und so bringt diese neue Treue der Autofahrer Probleme mit sich.

 
Winterreifenwechsel

Bremswege viel zu lang

Winterreifen nicht sommertauglich

22.03.2007 - Niemand sollte zu früh den Winter abschreiben und schon nach den ersten warmen Tagen Sommerreifen aufziehen. Denn nicht nur bei Eis und Schnee, sondern auch bei leichten Plusgraden besitzt die Gummimischung von Winterreifen die besseren Eigenschaften im Vergleich zu Sommerreifen. Allerdings sollte auch niemand auf den Reifenwechsel im Frühjahr verzichten und seine Winterreifen im Sommer fahren. Beispielsweise beim Bremsen schneiden Winterreifen im Sommer nämlich sehr schlecht ab. Dann kann im Ernstfall der Bremsweg um die entscheidenden Meter zu lang sein.

 
Taumittelsprühanlage

Taumittelsprühanlagen

Mit Hochdruck gegen Eisglätte

01.03.2007 - Sie reagieren schneller als jedes Streukommando. Denn wenn es glatt wird, sind sie schon vor Ort. Taumittelsprühanlagen sorgen an besonderen Gefahrenstellen dafür, dass Eisglätte frühzeitig bekämpft werden kann. Vor allem an hohen, frei stehenden Brücken ist die Gefahr groß, dass sich plötzlich Eis bildet. Doch auch wenn Taumittelsprühanlagen für mehr Sicherheit sorgen, sollten Verkehrsteilnehmer bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vorsichtig fahren. Trotz des stationären Streudienstes sind Winterreifen und eine angepasste Fahrweise wichtig, um sicher solche Gefahrenstellen zu passieren.

 
Plakat 'Geschnallt?'

Lebensretter Nummer eins

50 Jahre Sicherheitsgurt

01.03.2007 - Für viele ist es eine ganz automatische Handlung. Nach dem Einsteigen kommt der Griff zum Gurt und dann das „Klick!“ – und das ist gut so. Denn der Lebensretter Nummer eins im Auto ist immer noch der Sicherheitsgurt. „Erst gurten, dann starten“ lautete schon vor 33 Jahren erstmals ein Slogan. Doch die Geschichte des Gurtes ist bereits viel älter. In diesem Jahr feiert der Sicherheitsgurt sogar ein Jubiläum. 1957, also vor 50 Jahren wurden erstmals Gurte in einem Serienfahrzeug eingebaut.

 
Kuss

Sicherheitstrainings für Verliebte

Kuss-sicher

01.03.2007 - Wasserfontänen schießen in die Höhe. Mark Winter tritt voll aufs Bremspedal. Alle Räder blockieren. Der Wagen des jungen Mannes rutscht über den nassen Asphalt, Mark löst die Bremse, will das Hindernis umfahren, doch der Wagen bricht aus. Gegensteuern – zu spät. Das Auto dreht sich zweimal und bleibt entgegen der Fahrtrichtung stehen. Aber es ist nichts passiert. Marks Freundin Anette hat alles beobachtet. Die beiden sind an diesem Valentinstag zusammen bei einem besonderen Event: Sie nehmen an einem Fahrsicherheitstraining für Verliebte teil.

 
Fahranfänger

Alkohol

0,0 Promille für Fahranfänger

01.02.2007 - Ab August 2007 soll für Führerschein-Neulinge eine 0,0-Promille-Grenze am Steuer gelten. Wer sich nicht daran hält, kassiert Punkte und ein Bußgeld, aber kein gesondertes Fahrverbot. Nach einem Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums dürfen Fahranfänger ab August 2007 beim Führen eines Kraftfahrzeugs weder alkoholische Getränke zu sich nehmen, noch unter der Wirkung solcher Getränke die Fahrt antreten. Diese Vorschrift gelte unabhängig vom Alter der Führerscheinneulinge und für die gesamte Dauer der zweijährigen Probezeit nach dem Erwerb des Führerscheins.

 
Bahnübergang

Bahnübergänge

Leichtsinn und Unwissenheit

01.02.2007 - „Pkw geriet zwischen Bahnschranken – Zwei Tote“, „Radfahrer an Bahnübergang von Zug erfasst“ – Immer wieder lesen wir solche Schlagzeilen. Bahnübergänge sind besondere Gefahrenpunkte, vor allem weil es bei vielen Verkehrsteilnehmern eine gefährliche Mischung aus Leichtsinn und Unwissenheit gibt.

 
toter Winkel

Teilasphärische Spiegel

Damit der tote Winkel kleiner wird

21.12.2006 - Andreas P. ist auf der Autobahn unterwegs. Als er dem Lkw vor ihm immer näher kommt, blickt er in die Spiegel. „War da eben nicht noch ein Auto hinter mir …?“ Nichts zu sehen. Andreas P. setzt zum Überholen an. Plötzlich quietscht und hupt es neben ihm. Das war knapp. Aber er hatte den anderen Wagen in dem Moment gar nicht gesehen. Er war im toten Winkel außerhalb der Rückspiegel verschwunden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass teilasphärische Außenspiegel den toten Winkel erheblich verkleinern und solche gefährlichen Situationen vermeiden können.

 
Silvesterparty

Unfallschwerpunkt Silvesternacht

Gefährliche Mischung: Partystimmung, Alkohol und Müdigkeit

21.12.2006 - An Silvester lassen es die Deutschen krachen – zum neuen Jahr. Aber es kracht nicht nur landauf landab bei unzähligen privaten Feuerwerken, sondern leider auch vielfach auf den Straßen. Gerade die Zeit nach den feuchtfröhlichen Feiern zum Jahreswechsel ist ein besonderer Unfallschwerpunkt.

 
Pocket Bike

Pocket Bikes

Für den Straßenverkehr nicht geeignet

29.11.2006 - Pocket Bikes liegen im Trend. Die ursprünglich für Kinder entwickelten Minimotorräder finden vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer mehr begeisterte Anhänger. Sie sind leicht, laut, bis zu 6o km/h schnell und vor allem billig. Doch die meisten kleinen Motorräder bergen große Risiken, wie auch ein DEKRA-Crashtest zeigt. Ihr Hauptproblem: Eine extrem niedrige Bauhöhe.

 
Winterreifen

Winterreifen

Mit Profil durch Eis und Schnee

29.11.2006 - Seit Mai dieses Jahres müssen Verkehrsteilnehmer ihr Fahrzeug an die äußeren Verhältnisse anpassen. Das betrifft beispielsweise den Frostschutz in der Scheibenwaschanlage bei eisigen Temperaturen und funktionierende Wischerblätter bei Regen. Besonders wichtig ist bei Eis und Schnee natürlich eine den Wetter- und Straßenverhältnissen angepasste Bereifung. Bei Winterreifen gilt: Sie sollten über ein Profil von mindestens vier Millimetern verfügen.

 
Füße auf Armaturenbrett

Füße auf Armaturenbrett

Lebensgefahr

29.11.2006 - Airbags können bei falscher Sitzposition nicht schützen. Als Beifahrer einen Fuß oder gar beide lässig aufs Armaturenbrett zu stellen, mag vielleicht cool sein. Auf alle Fälle ist es lebensgefährlich. Bei einem Unfall drohen durch eine solche Sitzposition schwere oder sogar tödliche Verletzungen.

 
Lichtest in der Werkstatt

Kostenloser Lichttest wird 50

Damit ein Licht aufgeht

02.11.2006 - Zum mittlerweile 50. Mal konnten in diesem Oktober Verkehrsteilnehmer in Kfz-Meisterbetrieben kostenlos die Beleuchtung ihrer Fahrzeuge überprüfen lassen. Erstmals galt dieses Angebot nicht nur Pkw-Fahrern und Motorradfahrern, sondern auch Brummi-Lenker können so den Straßenverkehr sicherer machen. Bei den kostenlosen Lichttests kontrollieren Kfz-Meisterbetriebe sowie Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen jährlich über zehn Millionen Fahrzeuge.

 
Autos fahren mit Tagfahrlicht

Licht am Tag – gerade im Herbst

Tagfahrlicht kann Unfälle verhindern

01.11.2006 - Die Tage werden kürzer. Schon am Nachmittag beginnt es zu dämmern. Doch nicht erst dann ist es sinnvoll, am Fahrzeug Licht einzuschalten. Gerade in den oft trüben Herbsttagen empfiehlt es sich, bei jeder Fahrt Licht einzuschalten.

 
Sehtest für Rot-Grün-Schwäche

Rot-Grün-Blindheit

Wenn Rot und Grün grau sind

01.11.2006 - Dass die Ampel grün ist, erkennt Lukas nicht. Aber er erkennt, dass das untere Signal leuchtet, und fährt sicher weiter. Der 18-Jährige ist „farbenblind“ und macht gerade seinen Führerschein. Mit einer so genannten Rot-Grün-Schwäche (oft auch Rot-Grün-Blindheit genannt) ist das etwas schwerer als für andere, aber auch kein großes Problem. Schließlich ist das, was die Ampel anzeigt, auch von der Position des Lichtsignals ablesbar.

 
Roller

Rollertuning

Vorsicht Lebensgefahr!

Gegen den allgemein positiven Trend in den Unfallbilanzen geht die Zahl der verletzten und getöteten Zweiradfahrer nicht zurück. Die Zahl der Todesopfer stagnierte im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei rund 1.000 Todesopfern. Besonders oft sind dabei junge Fahrer zwischen 15 und 25 Jahren betroffen. Und immer häufiger werden gerade bei kleineren Motorrädern (bis 50 ccm) unfallrelevante Mängel festgestellt. Ein Hauptproblem: illegales Tuning.

 
Mann telefoniert beim Auto fahren

Mit Handy am Steuer

Schluss mit lustig

Dass seit 1. Februar 2001 für Deutschlands Autofahrer ein Handy-Verbot am Steuer gilt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wie die Bestimmungen im Einzelnen aussehen, ist dagegen vielfach noch unbekannt. Grundsätzlich gilt: Wenn das Auto fährt, mit laufendem Motor im Stau oder sonst wo steht, darf man nicht mehr mit dem Handy am Ohr telefonieren. Wer es doch tut, kassiert einen Punkt in Flensburg und wird zur Kasse gebeten: Vierzig Euro sind fällig.

 
Überladener Transporter - Foto: DVR

Ladungssicherung

Wenn die Ladung fliegen lernt

Hättest du gewusst, dass sich bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h dein Autoatlas auf der Heckablage mit bis zu 40facher Erdbeschleunigung in Richtung Frontscheibe in Bewegung setzt? Aus dem informativ-handlichen Buch wird so ein zirka 30 Kilogramm schweres Geschoss. Glück, wenn dich das Ding bei einer Vollbremsung nicht erwischt und verletzt.

 
geöffneter Airbag schützt Autofahrer

25 Jahre Airbag

Ein Luftsack für die Sicherheit

Heute sind in jedem Neuwagen gleich mehrere von ihnen installiert: Vor 25 Jahren war die Produktion des ersten Serien-Airbags eine Revolution in Sachen Sicherheit.

 
gefrorenes Blatt auf Asphalt

Herbstliche Straßen

Von Latsch und Kraftschluss: Auf die Haftung kommt es an

Herbstlaub und Nässe können Straßen in Rutschbahnen verwandeln.

 

Reifenluftdruck

Lass die Reifen Luft schnappen

Für die Sicherheit im Straßenverkehr spielt der Reifenluftdruck eine wichtige Rolle. Der richtige Luftdruck in den Reifen stabilisiert das Fahrzeug. Die Gefahr von Unfällen durch geplatzte Reifen sinkt. Wenn der Reifendruck zu niedrig ist, führt es außerdem dazu, dass sich die Reifen stärker abnutzen und dass sich der Treibstoffverbrauch erhöht. Doch auch bei zu hohem Reifendruck erhöht sich der Verschleiß.

 
Rauschbrille

Rauschtest mit Rauschbrille

Erst Mattscheibe, dann Durchblick

Auf einem abgesperrten Parkplatz machen zwei Fahranfänger und ein Fahrlehrer einen ungewöhnlichen Test: Alle drei setzen nacheinander eine so genannte Rauschbrille auf und absolvieren einen Parcours aus Pylonen – mit einem verheerenden Ergebnis: Keines der Hütchen bleibt stehen. Im Straßenverkehr hätte eine solche Fahrt katastrophale Folgen.

 
junger Mann mit Warnweste und Warndreieck

Vorsicht Panne!

Was tun, wenn das Auto liegen bleibt?

Eine Panne – zum Beispiel auf einer stark befahrenen Bundesstraße oder einer Autobahn – ist eine sehr gefährliche Situation. Immer wieder ereignen sich schwere Unfälle, weil andere Fahrzeuge auf liegen gebliebene Pannenfahrzeuge auffahren. Jedes Jahr sterben Menschen bei solchen Unfällen. Vor allem in der Nacht ist die Gefahr besonders groß.

 
Motorradhelm

Tipps zum Helmkauf

Der muss sitzen

Ins Geschäft gehen, Helme aussuchen, ausprobieren, Testfahrt machen, kaufen. So einfach ist Helmkaufen – wenn man ein paar Tipps beachtet.

 
bunte Pillen vor Windschutzscheibe

Drogen am Steuer

Kleine Pille, große Folgen

Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes sind alarmierend: Laut Jahresstatistik 2004 nahmen zwar die Alkoholdelikte im Straßenverkehr leicht ab (– 0,2 Prozent). Die Zahl der Drogenverstöße stieg dagegen dramatisch an (+ 45,3 Prozent). Auch saftige Strafen scheinen viele nicht davon abzuhalten, sich nach dem Konsum von Ecstasy oder Haschisch ans Steuer zu setzen. Dass sie dabei ihr eigenes und das Leben anderer aufs Spiel setzen, wissen viele offenbar gar nicht.

 
Screenshot des Computerprogramms zur Berechnung des Anhaltewegs

Computerprogramm „Der Anhalteweg“

Aufprall mit fast 70 Sachen

Wenn es kracht, ist oft mangelnder Sicherheitsabstand eine der Unfallursachen. Viele schätzen den Weg, den sie benötigen, um ihr Fahrzeug zum Stehen zu bringen, zu gering ein. Ein Programm, wie es die Landespolizeidirektion Baden-Württemberg entwickelt hat, kann die Augen öffnen.

 
Unfalldatenspeicher

Unfalldatenspeicher

Freiwilliger Einbau fördert souveränen Fahrstil

Ein Unfalldatenspeicher (UDS) funktioniert wie die Blackbox eines Flugzeugs. Nach einem Unfall lässt sich anhand der Daten sehr leicht ermitteln, was zum Crash geführt hat und wer ggf. Schuld hat. Doch ein UDS kann offenbar noch mehr. Verschiedene Untersuchungen zeigen: Unfalldatenspeicher senken die Unfallzahlen.

 
Schnee wird von LKW geweht

Eis und Schnee auf LKW

Gefährliche Dachlasten

Bei frostigen Temperaturen lauert auf vielen Lkw-Dächern eine eisige Gefahr. Leider gibt es für Fahrer nur wenige Möglichkeiten, nach einer nächtlichen Pause die Dachflächen des Lkw von Eis und Schnee zu befreien: Bei leerem Lkw, kann der Fahrer von innen die Lkw-Plane anheben und festgefrorene Dachlasten lösen. Doch völlig frei von Eis und Schnee werden die Lkw-Dächer damit nicht. Manche Eisbrocken werden so nur gelöst. Bislang noch recht selten gibt es an Autohöfen und Raststätten Gerüste, um Lkws von Eis und Schnee zu befreien.

 
Fahranfänger

Unfallursachen junger Fahrer

Fahranfänger fahren gefährlich

Junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren sind mit einem höheren Unfallrisiko unterwegs als Autofahrer anderer Altersgruppen. Sie stellen zwar nur knapp zwölf Prozent aller Führerscheinbesitzer der Klasse B, verursachen aber mehr als 28 Prozent aller Pkw-Unfälle. Bei Verkehrsunfällen, in denen Alkohol im Spiel war, sind die jungen Fahrer im Vergleich zu den übrigen Autofahrern mit 33,5 Prozent Spitzenreiter. Ähnlich verhält es sich bei der Unfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“: 41,8 Prozent aller Tempo-Delikte gehen auf das Konto der 18- bis 25-Jährigen.

 
Überschlagsimulator

Erfahrungen aus dem Überschlagsimulator

Hals über Kopf

Ein Erfahrungsbericht aus dem Überschlagsimulator des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) von Klaus Scherer.

 
Reifen

Intelligente Reifen

Sensoren warnen vor Plattfuß

Vier Reifen stellen den Kontakt zwischen Auto und Straße her. Die Kontaktfläche ist dabei jeweils nur so groß wie eine Hand. Dieser kleinen Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn kommt eine große Bedeutung zu. Ein plötzlicher Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit kann fatale Folgen haben. Intelligente Reifen sollen dem künftig vorbeugen.

 
Quad

Quads

Gefährlicher Spaß auf vier Rädern

In jüngster Zeit sieht man sie immer häufiger - Quads. Dabei handelt es sich im Prinzip um Motorräder, die statt zwei gleich vier Räder besitzen. Seit einiger Zeit sind Quads auch auf deutschen Straßen zugelassen und es werden immer mehr. Das Problem: Man braucht für ein Quad keinen extra Führerschein. Mit dem normalen Auto-Führerschein (Klasse B, früher 3) kann sie jeder fahren. Dabei lassen sich diese vierrädrigen Gefährte extrem schlecht lenken und sie können ganz leicht umkippen. Quad-Crashtests haben bereits gezeigt, wie gefährlich diese Vehikel wirklich sind.

 
schlafender Beifahrer

Beifahrer

Meckern und Pennen tabu

Wer am Steuer sitzt, muss viele Informationen verarbeiten: die Fahrtroute im Blick behalten, auf andere Verkehrsteilnehmer achten, Geschwindigkeit und Abstand kontrollieren etc. Mitfahrer sollten es dem Fahrer so leicht wie möglich machen und daher einige Regeln beachten. Das gilt gerade für die Heimfahrt von der Disco.

 
Auto gerät auf Bankett

Vorsicht auf dem Bankett

Auf Abwegen

Gerade auf Landstraßen kann es leicht passieren: Abgelenkt kommt der Fahrer auf den wenig befestigten Seitenstreifen. Überzogene Lenkreaktionen sind in dieser Situation sehr gefährlich, denn dadurch gerät das Fahrzeug ins Schleudern. Nach Schätzungen von Verkehrsexperten ereignen sich so oder so ähnlich jährlich Unfälle mit über 1.000 Toten und Schwerverletzten.

 
Überholen trotz Überholverbot

Illegaler Deal mit Punkten

Handel mit Flensburger Verkehrssünden strafbar

Das Geschäft mit Punkten ist strafbar. Dennoch florierte es.

 
Smart mit Ramballs bestückt

Ramballs

Bunter Aufprallschutz

Bei immer mehr Fahrzeugen sind die Stoßstangen in Wagenfarbe lackiert. Das sieht toll aus, zumindest bis die Stoßstange as erste Mal gebraucht wird, denn lackierte Teile sind sehr empfindlich. Und dann kann es auch schnell ziemlich teuer werden, selbst wenn es nur einen kleinen Kratzer im Lack gibt. „Ramball“ heißt ein kleiner Aufprallschutz, der helfen soll, wenn es eng wird – zum Beispiel in der eigenen Garage.

 
rote Ampel und grüner Pfeil

Grüner Pfeil

Vorsicht beim Abbiegen!

Wie Ampelmännchen, Rotkäppchensekt und Trabbi stammt auch der Grünpfeil aus der DDR. Er erlaubt es, rechts abzubiegen, obwohl die Ampel rot zeigt. Aber Vorsicht: Der Querverkehr hat trotz grünem Pfeil Vorfahrt! Auch rund zwölf Jahre nach der Einführung dieses Zeichens in den alten Bundesländern verhalten sich viele Autofahrer immer noch falsch.

 
Dummys

Unfallsimulationen am PC

Dummys können in Rente gehen

Die Zeiten, in denen Dummys für uns den Kopf hinhalten mussten, könnten bald vorbei sein.

 
Snowboarder

Wintersport

Mit Sicherheit fit

Der nächste Winter kommt bestimmt – und mit ihm jede Menge Wintersportspaß für Skifahrer und Snowboarder. Um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, müssen Material und Mensch fit sein.

 
Autobahnauffahrt

Autobahn

Auffahren will gelernt sein

Das Auffahren an einer Autobahn-Anschlussstelle will gelernt sein. Viele geben auf dem Beschleunigungsstreifen zu zögernd Gas. Andere wechseln sofort auf die Überholspur – ein fataler Fehler, der schwere Folgen haben kann. Der fließende Verkehr auf der Autobahn hat in jedem Fall Vorfahrt. Wer sich also einfädeln möchte, muss seine Fahrweise dem Verkehr anpassen – und nicht umgekehrt.

 
Airbags und Dummys

Airbags

Schutz in null Komma nichts

Airbags entfalten sich rasend schnell. Und die hohe Geschwindigkeit, mit der sie dies tun, ist auch nötig: Schließlich soll der Airbag beispielsweise als Aufprallkissen den Kopf des Fahrzeuginsassen abfangen, bevor er bei einem Seitenaufprall seitlich gegen Scheibe, B- oder C-Säule geschleudert wird.

 
Einfädeln auf der Autobahn

Richtiges Einfädeln

Damit’s nicht klemmt

Auf der Autobahn, aber auch in der Stadt kommt es zu Rückstaus, wenn die Fahrbahn verengt wird. Solche Engpässe kosten jede Menge Zeit und Nerven. Viele Autofahrer wissen nicht, wie man richtig einfädelt. Aus Angst, später nicht mehr reingelassen zu werden, wechseln sie viel zu früh die Spur und ärgern sich, wenn andere an ihnen vorbeiziehen.

 
Weinglas im Kerzenschein

Alkohol am Steuer

Glühwein im Blut

Alk am Steuer, das wird teuer! Auch wenn in der Weihnachtszeit und um Silvester herum die Verführung besonders groß ist, nach ein zwei Gläsern Glühwein oder Sekt doch noch fix selbst heimzufahren - klug ist das nicht. Denn auch ohne dass etwas passiert, riskiert man ein saftiges Bußgeld und Führerscheinverlust.

 
Foto: DVR

Auto fahren im Nebel

Dicke Suppe

Auto fahren im Nebel ist anstrengend und nicht ungefährlich. Wer sich an einige wenige Regeln hält, kommt trotzdem gut ans Ziel: Fuß vom Gas, Abstand halten und sich nicht blind auf den Vordermann und die Technik verlassen.

 
Countdownampel

Countdown für Hamburgs Fußgänger

Noch fünf Sekunden bis Grün

5-4-3-2-1. Dann springt die Ampel für die Fußgänger auf Grün. Hamburg hat im September 2005 als erste deutsche Stadt eine Countdown-Ampel installiert.

 
vollbesetztes Auto

Tipps für Fahrer und Mitfahrer

Gute Planung statt erhobener Daumen

Wer eine passende Mitfahrgelegenheit oder die richtigen Mitfahrer gefunden hat, sollte einige Regeln beachten, damit die gemeinsame Tour reibungslos abläuft.

 
Fußballprofis Baumman und Ailton

Frank Baumann und Ailton bei „Profis testen mit Profis“

Testfahrt mit Nationalspieler und Torschützenkönig

Bereits während der letzten Bundesliga-Saison stand für Nationalspieler Frank Baumann und seinen Bremer Kollegen Ailton eine besondere Ehrenrunde an. Star-Fußballer stiegen mit Rennfahrer Christian Danner auf einer Teststrecke in einen Sportwagen.

 
Koffer auf Auto; Foto: Theomeo via Photocase

Vorsicht vor schlauen Gaunern

Reisezeit – Hochsaison für Ganoven

Dem Einfallsreichtum von Ganoven sind oft keine Grenzen gesetzt. Damit du die schönsten Wochen des Jahres ohne Ärger genießen kannst, solltest du dich so gut wie möglich vor Gaunern schützen.

 
Wildschwein

Wildunfälle

Keilerei in der Dämmerung

Zwanzig Prozent der Autounfälle am Tag sind Wildunfälle. Jährlich kommen dabei mehr als dreißig Menschen ums Leben, 1.500 werden zum Teil schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt über 225 Millionen Euro. Starke Zahlen - was aber tun, wenn unvermittelt ein ausgewachsener Keiler oder stattlicher Hirsch auf der Straße auftaucht?

 
Radfahrer in der Dunkelheit

Kinospot

(Ge)Fahren in der Dunkelheit

Die Gefahr auf nächtlichen Straßen nicht gesehen zu werden, ist besonders für Fußgänger und Radfahrer groß. Dies gilt vor allem bei vielen unterschiedlichen Lichtern auf belebten Straßen in der Stadt sowie bei Regen oder Nebel. Ein Kinospot zeigt Gefahren auf.

 
Skifahrer

Lawinengefahr

Alle Jahre wieder - Lawinen

Die meisten Lawinen werden von Ski- oder Snowboardfahrern ausgelöst, die sich abseits der Pisten im Tiefschnee bewegen. Die Situation wird falsch eingeschätzt, die Gefahr verkannt. Dabei macht Tiefschneefahren echt Laune....Aber: Wenn du dich von der Piste weg wagst, dann solltest du dich vorher informieren, was du riskierst.

 
Aquaplaning (c)DVR

Fahren bei Nässe

Aquaplaning - wer rast, der schwimmt

Aquaplaning ist nicht lustig. Wer schon mal erlebt hat, wie sein Auto bei Regen plötzlich nicht mehr dem Fahrer sondern ganz eigenen Regeln gehorcht, versteht, warum manche sagen, es sei wahrscheinlich gefährlicher als Glatteis. Wer die typischen "Fallen" kennt, weiß, wie er reagieren muss.

 
Motorrad

Motorradschutzkleidung

Nie ohne Bodyguards

So schön wie das Motorradfahren ist - wenn was passiert, hat ein Biker leider keine Knautschzone und keine Sicherheitsgurte. Gute Schutzkleidung kann aber im Falle einer Rutschpartie die Verletzungen mildern - oder sogar ganz verhindern.

 
Blaulicht an einem Rettungswagen

Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge

Bahn frei!

Blaulicht flackert, Martinshörner gellen – wenn Polizei und Rettungskräfte im Einsatz sind, müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer schnell aber überlegt reagieren.

 
Motorradfahrer

Erste Hilfe

Wie hilft man bei einem Motorradunfall?

Wenn ein Biker verunglückt, wissen die Helfer oft nicht: Helm ab oder lieber nicht? Die Empfehlung lautet: Runter damit. Das gilt vor allem, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist. Wie du das bewerkstelligst, ohne dem Verletzten dabei weh zu tun, erfährst du hier.

 
Ampel mit Fahrrad drauf

Rad fahren in der Dunkelheit

Auffallen um jeden Preis

Draußen ist alles Grau in Grau und schon ab dem Nachmittag ist es finster. Der sportliche und umweltbewusste Mensch verzichtet dennoch nicht aufs Rad fahren. Und wenn man ein paar Dinge wie funktionierende Lichtanlage und Bremsen beachtet, ist es auch im Herbst und Winter eine sichere Sache.

 
Autounfall

Verhalten bei Unfällen

Crash - und was nun?

Auch dem vorsichtigsten Autofahrer kann es passieren, dass er in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Da kracht und splittert es, das Herz rast und man kann froh sein, wenn es beim Blechschaden geblieben ist. Vor lauter Schreck vergessen viele, was bei einem Unfall zu tun ist. Das wichtigste: Ruhe bewahren.



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