September 2006
Neu am Arbeitsplatz: Noch keinen Durchblick?
Was können Sie machen, damit der Start klappt?
Um herauszufinden, welche Regeln in der neuen Firma gelten, nehmen Sie erstmal einen zurückhaltenden Beobachterposten ein. In jedem Betrieb herrschen andere Sitten.Erkunden Sie, wie sich die Kollegen verhalten und wie der Arbeitsalltag so läuft. Wie funktionieren die Arbeitsabläufe? Wie redet man miteinander? Wer geht mit wem zum Essen? Wer hat das Sagen?
Warten Sie ab, bis man Ihnen das „Du“ anbietet. Als Neuling und vielleicht jüngstes Firmenmitglied sollten Sie sich nicht in den Vordergrund spielen.
Halten Sie sich an den Dresscode! Manchmal gibt es eine schriftliche Leitlinie für die Kleidung, die im Betrieb getragen werden sollte. Meistens handelt es sich jedoch um eine stillschweigende Übereinkunft. Erstmal ist „dezent“ angesagt: bauchnabelfrei mit Piercing plus Minirock ist absolut tabu.
Zeigen Sie sich in der ersten Zeit unaufdringlich und halten Sie sich mit Verbesserungsvorschlägen zurück. Wer gleich alles anders machen möchte, signalisiert den Kollegen: „Was ihr leistet, ist nichts wert.“ Das macht nicht unbedingt beliebt!
Trotzdem sollten Sie natürlich Engagement zeigen. Dazu gehört zum Beispiel, pünktlich zu sein – nicht nur morgens, sondern auch zu Besprechungen und zum Gang in die Kantine.
Halten Sie sich auf jeden Fall an betriebsinterne Anweisungen und Gepflogenheiten wie Alkoholverbote, Nichtrauchervereinbarungen, Arbeitssicherheitsvorschriften etc.
Plaudern ja – lästern nein! Beteiligen Sie sich nicht an Lästereien über Kollegen. Es ist nicht nur schlechter Stil, sondern auch gefährlich, da man nie wissen kann, ob und wie etwas beim Betroffenen ankommt.
Wichtig für den Smalltalk: Merken Sie sich die Namen der Kollegen! Hilfreich sind die Namensschilder an den Bürotüren oder fragen Sie noch mal jemanden, mit dem Sie schon gut können, wie die Leute heißen.




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