www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

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September 2006

Neu am Arbeitsplatz: Noch keinen Durchblick?

Wieso,weshalb, warum?


In der Erstunterweisung geht es in der Regel um allgemeine Themen, die für alle Neulinge – egal an welchem Arbeitsplatz – wichtig sind. Das können sein: Ergänzt wird diese Erstunterweisung dann durch eine arbeitsplatzspezifische Unterweisung . Die sollte vor Ort, zum Beispiel an einer neuen Maschine, stattfinden. Immer wenn man seinen Arbeitsplatz wechselt und eine neue Tätigkeit aufnimmt, hat man das Recht auf eine solche Unterweisung. In ihr werden beispielsweise folgende Fragen geklärt:

Wer nicht fragt, bleibt dumm – und lebt gefährlich


Sie wurden noch nie unterwiesen oder wenn doch, blieben trotzdem viele Fragen offen? Fassen Sie sich ein Herz und fragen Sie nach. Leicht ist das nicht, schließlich sind Sie noch neu und wollen sich nicht blamieren oder unbeliebt machen. Trotzdem: Wissenslücken können je nach Arbeitsplatz schnell gefährlich werden. Übrigens: Ihr Chef macht sich strafbar, wenn er im Falle eines Unfalls nicht nachweisen kann, dass er Sie vorschriftsmäßig unterwiesen hat.
Ansprechpartner für Fragen sind in erster Linie der direkte Vorgesetzte, der zuständige Sicherheitsbeauftragte oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit. Anlaufstellen sind – je nach Größe des Betriebs – auch der Betriebsrat oder die Jugendvertretung. Fragen kann und sollte man auch seine erfahrenen Kollegen. Sicheres Arbeiten hat viel mit Kompetenz und Erfahrung zu tun. Versierte Mitarbeiter geben ihre Kenntnisse gerne weiter – vorausgesetzt, sie werden höflich gefragt.
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Europäischen Statistiken zufolge liegt der Anteil junger Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die sich bei der Arbeit verletzen, um 50 Prozent höher als in allen anderen Altersgruppen.




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