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Ernährung

Vorsicht Fettbomben

Die besten Spartipps

Je streichfähiger, desto fetter


Wer gerne Wurst und Käse isst und hier Fett einsparen will, für den gibt es eine relativ einfache Faustregel: je streichfähiger, desto fettreicher! Also besser Hände weg von Leberwurst, Mettwurst, Teewurst, cremigem Camembert und Mascarpone. Sie enthalten rund 80 Prozent ihrer Kalorien in Form von Fett. Andere fettreiche Wurstsorten sind Gelb- und Fleischwurst, Salami und Cervelatwurst. Hier springen einem der Fettglanz auf der Oberfläche beziehungsweise die vielen kleinen weißen Fettpünktchen in der Salami direkt ins Auge.

Beim Käse hat man gegenüber der Wurst den Vorteil, dass der Fettanteil auf der Packung steht. Hart- und Schnitt-käse wie Emmentaler, Gouda, Tilsiter und Edamer haben in Deutschland in der Regel einen Fettanteil von 45 Prozent Fett in der Trockenmasse (das ist die Masse, die übrig bliebe, wenn man dem Käse sämtliches Wasser entziehen würde). An der Käsetheke gibt es viele Alternativen mit einem deutlich geringeren Fettanteil (25 und 30 Prozent Fett in der Trockenmasse). Probieren lohnt sich!

Ein Wort zur kleinen Milchmahlzeit


Schokoladehaltige Milchmahlzeiten, die in der Werbung als supergesund und wertvoll gepriesen werden, unterscheiden sich in keiner Weise von ganz normalen Süßig-keiten. Auch sie liefern über die Hälfte ihrer Kalorien in Form von Krankmacherfetten. Gesündere Alternative: Sich mit fettarmer Milch oder Jogurt selbst ein Müsli anrühren (wenn möglich ohne Zucker und mit viel frischem Obst).

Vorsicht bei Light-Produkten


Die Begriffe „Light“ und „Leicht“ bedeuten nur, dass ein Lebensmittel weniger von irgendeinem Inhaltsstoff enthält. Es ist aber nicht vorgeschrieben, auf welchen Inhaltsstoff sich das beziehen muss. „Light“ kann also kalorienreduziert, zuckerreduziert, fettreduziert, salzreduziert oder auch cholesterinreduziert bedeuten. Bei Lightprodukten besteht immer die Gefahr, dass man mit „gutem Gewissen“ größere Mengen isst und dann trotzdem viele Kalorien aufnimmt. Und was heißt schon „leicht“? Immerhin hat eine Light-Salami immer noch 18 Prozent Fett, während ganz normaler gekochter Schinken ohne Fettrand nur zwei Prozent Fett hat. Außerdem sind Lightprodukte stark industriell verarbeitet, enthalten viele chemische Zusatzstoffe und sollten deshalb möglichst selten gegessen werden. Merke: Nicht alles, was light heißt, ist auch gesund!
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