www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

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Mai 2010

Eine reizende Bescherung

Der richtige Umgang mit Gefahrstoffen - so funktioniert's: Technik schützt: Technische Schutzmaßnahmen wie Absaug- oder Lüftungseinrichtungen halten einem Gefahrstoffe buchstäblich vom Leibe. Allerdings müssen sie auch in Betrieb sein und richtig benutztwerden.Wenn siemal nicht rund laufen, Mängel sofort demVorgesetztenmelden.

PSA schützt: PSA, das ist die Persönliche Schutzausrüstung, zum Beispiel eine Schutzbrille, Atemschutz oder Schutzhandschuhe. Keine falsche Eitelkeit an den Tag legen und die PSA auch wirklich anziehen. Infos zur richtigen Schutzausrüstung stehen in der Betriebsanweisung und im Hautschutzplan. Außerdem können der Vorgesetzte, erfahrene Kollegen, die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Betriebsarzt weiterhelfen.

Wissen schützt: Immer selbst aktiv werden und nachfragen, zum Beispiel bei der Unterweisung. Auchmal einen Blick auf die Betriebsanweisung werfen, die in der Nähe des Arbeitsplatzes hängenmuss. Sie verrät ganz konkret,wie man sich zu verhalten hat und sich vor Gefahren schützen kann. Auch in ihr werden nach und nach die neuen GHS-Piktogramme auftauchen sowie H- und P-Sätze.

Vorsicht
Ein absolutes No-go: Gefahr-
stoffe in Trinkflaschen abfüllen.
Sauberkeit schützt: Hygiene hoch drei. Kein Essen, Trinken oder Rauchen am Arbeitsplatz! Vor der Pause Hände und Gesicht gründlich waschen. Flaschen, Becher, Geschirr, Brote oder Zigaretten nie mit schmutzigen Händen anfassen. Schließlich sollen keine Gefahrstoffspuren auf diesem Weg in den Körper gelangen. Auch die Arbeitskleidung kann mit Gefahrstoffen verunreinigt sein. Hier gilt das „Schwarz-Weiß-System“. Die Arbeitskleidung („Schwarz“ = schmutzig) und die privaten Sachen („Weiß“ = sauber, frei von gefährlichen Stoffen) sollten grundsätzlich getrennt aufbewahrt werden.

Vorsicht schützt: Gefahrstoffe gehören in eigens für sie gekennzeichneteVerpackungen. NIEMALS Gefahrstoffe einfach mal schnell in irgendwelche Behälter umfüllen! Immer wieder landen gefährliche Chemikalien in Getränkeflaschen, Joghurtbechern oder Marmeladengläsern. Verwechselt jemand den Inhalt mit Lebensmitteln, sind schlimme Unfälle programmiert. Auch selbstgeschriebene Aufkleber reichen nicht aus, schon die Form der Gefäße bedeutet Verwechslungsgefahr.

Übrigens: Die europäische Bezeichnung für GHS ist CLP (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures). Unter CLP findet man im Internet viele zusätzliche Informationen.
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