Februar 2010
Jetzt reicht's

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Opfer von Gewalt, Mobbing und Diskriminierung sollten natürlich auch das Gespräch mit Kollegen und mit dem Vorgesetzten suchen. Geht die Schikane von ihm aus, sollten sie Hilfe beim Personal- oder Betriebsrat, der Jugend- und Auszubildendenvertretung, eventuell vorhandenen Mobbing- und Gleichstellungsbeauftragten oder einer unabhängigen Beratungsstelle, zum Beispiel bei der Gewerkschaft, einfordern. „Wenn sich absolut keine Lösung dieses Konfliktes abzeichnet, sollten Auszubildende auch die Möglichkeit prüfen, sich trotz schlechter Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt eine neue Stelle zu suchen. Ich weiß, dass dies in der heutigen Zeit ein unpopulärer Rat ist. Aber was bitte soll aus jemandem werden, der bereits während seiner Ausbildungszeit systematisch fertiggemacht wird? Hier hilft manchmal nur ein Stellenwechsel, um möglichst unbeschadet aus der Sache herauszukommen“, so Dr. Windemuth.
Online-Hilfe gibt es hier:
- Ausführliche Informationen zum Thema Stress und Tipps für die eigene Stressprävention finden Sie unter www.vbg.de
- www.bmj.bund.de -> Beim Bundesministerium der Justiz gibt es zum Download die beiden Broschüren: „Ich habe Rechte“, speziell für Jugendliche, und die „Opferfibel“.
- Mobbing-Beratungsstellen können abgerufen werden unter: www.verdi.de und www.mobbing-zentrale.de
- www.vpsm.de, Verein gegen psycho-sozialen Stress und Mobbing e.V.
- www.dr-azubi.de, ein Service der DGB-Jugend. Hier können sich Azubis informieren und sich per Mail beraten lassen.
- www.telefonseelsorge.de, Telefonberatung: 0800 111 0 111 oder 0 800 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenlos und anonym)
- Weitere Online-Beratungsangebote für Jugendliche und junge Leute: www.kids-hotline.de, www.kummernetz.de




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