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Titel next September 2009

September 2009

Ich hab alles im Griff

Etwa 700.000 Stunden stehen einem Menschen im Leben zur Verfügung. Die sollte man sorgfältig nutzen. Viele Arbeitnehmer haben allerdings den Eindruck, dass sie nicht selbst Herr über ihre Zeit sind. Dass sie nicht arbeiten, sondern „gearbeitet werden“. Hier hilft nur eines: Lernen, wie man richtig und effektiv mit seiner Zeit umgeht.



Untersuchungen zeigen, dass ein großer Teil unserer kostbaren Zeit verpufft, weil vier entscheidende Voraussetzungen fehlen: klare Ziele, durchdachte Prioritäten, sorgfältige Planung und eine genaue Übersicht über die Aktivitäten. Sicher, auf die Entscheidungen des Chefs und dessen Arbeitsstil hat man nur bedingt Einfluss, aber jeder Einzelne kann bei sich selbst anfangen und versuchen, die eigene Arbeitsweise zu verbessern.


Ohne Kalender geht nichts. Tragen Sie alle Aktivitäten mit geschätzter Zeitdauer ein und kontrollieren Sie deren Erledigung.





Kontrollieren Sie sich selbst Zu Beginn des Arbeitstages schauen Sie sich an, was an diesem Tag ansteht. Bleiben Sie bei Ihren Vorhaben und lassen Sie sich nur im äußersten Notfall ablenken. Kontrollieren Sie am Ende eines jeden Arbeitstages, ob Sie Ihr Tagespensum erreicht haben. Unerledigte Aufgaben werden auf den nächsten Tag übertragen – und erledigt. Achten Sie darauf, dass die Übertragung von Unerledigtem nicht zum Standard wird. Falls es häufig vorkommt, dass Sie Ihr Tagespensum nicht erreichen, überlegen Sie: Standen zu viele Aufgaben auf Ihrem Tagesplan? Haben Sie sich in der Dauer der Aktivitäten verschätzt? Waren wieder Zeitdiebe am Werk? Am Freitag ziehen Sie Wochenbilanz und gehen hoffentlich zufrieden ins Wochenende.


Chaos kontra Ordnung: Gekonntes Zeitmanagement fängt mit einem Mindestmaß an Disziplin an: im Kopf und
auf dem Schreibtisch.




Lassen Sie sich nicht stören Bei Ihnen geht ständig das Telefon und Sie kommen nicht zu Ihrer eigentlichen Aufgabe? Versuchen Sie, sich Telefonzeiten mit Kollegen zu teilen. Der eine hat Telefondienst, der andere darf in Ruhe arbeiten. Sehen Sie für jeden Tag eine bestimmte Zeit vor, in der Sie sich nicht durch Anrufe, Besucher und andere Unterbrechungen stören lassen (Ihre „stille Stunde“). Sind Sie konsequent, werden sich Ihr Vorgesetzter und Ihre Kollegen daran gewöhnen. Das schaffen Sie als Auszubildender nur mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und höflicher Bestimmtheit. Natürlich sollten Sie hier nicht allzu verbissen agieren und in dringenden Fällen immer erreichbar sein. Bleiben Sie konsequent bei Ihrem Vorhaben. Unterbrechen Sie sich nicht selbst vor der von Ihnen festgesetzten Pause. Falls sich eine Unterbrechung nicht vermeiden lässt, teilen Sie demjenigen höflich mit, dass Sie jetzt nur wenig Zeit haben.


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