August 2008: Alle mal hersehen
Arbeiten am Bildschirm
Stellen Sie Ihren Bildschirm richtig auf
Als Erstes sollte der Bildschirm so hoch stehen, dass Sie bei normaler Sitzhaltung mit gesenkter Blickrichtung auf ihn schauen. Ideal ist, wenn die oberste Bildschirmzeile sich leicht unter Augenhöhe befindet. Liegt die erste Zeile höher, müssen Sie immer ein wenig hochschauen und verkrampfen dann automatisch Nacken und Hals.Stellen Sie den Monitor so auf, dass Sie frontal auf ihn schauen. Das verhindert eine verdrehte Körperhaltung, die ebenfalls zu Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich führen kann. Der Abstand zwischen Augen und Bildschirm richtet sich nach der Arbeitsaufgabe und liegt zwischen 60 und 80 Zentimetern. Je mehr Informationen in ausreichender Größe dargestellt werden müssen, desto größer sollte der Bildschirm sein. Wird an größeren Bildschirmen zum Beispiel mit mehreren Fenstern gearbeitet, können auch kleinere Sehabstände sinnvoll sein, wobei sie nicht weniger als 50 Zentimeter betragen dürfen.
Sorgen Sie für optimale und blendfreie Lichtverhältnisse
Zwischen Bildschirm und Arbeitsumgebung darf es keine großen Helligkeitsunterschiede und keine störenden Reflexionen, zum Beispiel durch Sonnenlicht, geben. Sonst werden die Augen übermäßig belastet. Optimal: Der Arbeitsplatz befindet sich nicht unmittelbar am Fenster und die Blickrichtung beim Arbeiten verläuft parallel zur Fensterfront. Gar nicht gut ist es, wenn Sie bei der Arbeit mit dem Gesicht zum Fenster sitzen oder das Fenster im Rücken haben.Arbeiten Sie viel abends oder nachts? Dann darf der Bildschirm nicht die einzige Lichtquelle im Raum sein. Das strengt die Augen unnötig an.
Alles scharf und flimmerfrei?
Für ein flimmerfreies Bild bei einem klassischen Röhrenmonitor ist die Bildwiederholrate ausschlaggebend. Je höher der Wert, desto häufiger pro Sekunde wird das Bild neu aufgebaut. Gemessen wird die Bildwiederholfrequenz in Hertz (Hz). 100 Hz gelten als flimmerfrei, aber bereits ab 85 Hz nimmt das menschliche Auge kein Flimmern mehr wahr. Seinen Augen zuliebe sollte man deshalb eine Frequenz von mindestens 85 Hz einstellen.Glücklich sind die, die einen Flachbildschirm benutzen können – hier ist ein flimmerfreies Bild garantiert. Zu den Nachteilen von LCD-Bildschirmen zählt allerdings, dass Helligkeit, Kontrast und Farbe des Bildes, je nach verwendetem LCD-Typ, mehr oder weniger stark vom Blickwinkel des Betrachters abhängen. Wichtig ist auch, dass LCD-Bildschirme nur bei einer bestimmten Auflösung (physikalische Auflösung) ein optimales Bild liefern. Typische Auflösungen aktueller LCD-Bildschirme sind 1280 x 1024 Pixel (17 Zoll bzw. 19 Zoll), 1600 x 1200 Pixel (20 Zoll). Bei Einstellung einer geringeren Auflösung können besonders Buchstaben einen unscharfen Rand zeigen.




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