Februar 2007
Ich bring's nicht
So klappt's in der mündlichen Prüfung:
- Machen Sie sich keine unnötigen Sorgen: Die meisten Prüfer sind keine fiesen, hinterhältigen Monster, sondern möchten, dass Sie die Prüfung bestehen. Sie haben Erfahrungen mit Prüfungssituationen und wissen genau, wie Ihnen zumute ist.
- Wenn Sie keine geborene "Rampensau" sind, üben Sie Ihren Auftritt vorher mehrmals. Entweder alleine laut sprechen oder vor Publikum.
- Niemand fällt durch, wenn er mal eine Antwort nicht weiß. Fragen Sie nach, wie die Frage gemeint war und bitten Sie eventuell um eine Hilfestellung. Wenn Sie gar nichts zu diesem Thema wissen, beißen Sie sich nicht fest und bitten Sie um die nächste Frage. Die Prüfung ist kurz und Sie sollten bei einer anderen Antwort Ihr Wissen loswerden.
- Denken Sie ruhig laut während der Prüfung! Sie zeigen damit, wie Sie zu Ihren Antworten kommen. Das interessiert den Prüfer und gibt ihm die Chance, Ihnen zu helfen. Sie brauchen nicht „druckreif“ zu sprechen. Die mündliche Prüfung ist ein Gespräch, kein perfekter Vortrag.
- Antworten Sie nicht zu knapp. Weisen Sie auf eigene Gedanken hin und machen Sie damit im besten Falle die Prüfung zu einem Fachgespräch.
- Übrigens: Eine gepfleget äußere Erscheinung gibt Selbstsicherheit und wird beim Prüfer ganz sicher gut ankommen.
Und schriftlich?
- Bereiten Sie sich gezielt auf die Art der Prüfung vor: Multiple Choice ist etwas völlig anderes als seitenlange Aufsätze zu schreiben.
- Lesen Sie die Aufgaben mehrmals durch. Verschaffen Sie sich einen Überblick und achten Sie auf verdeckte Hilfestellungen in den Fragen.
- Fangen Sie mit den für Sie einfachen Aufgaben an und nehmen Sie sich erst später die schweren vor. Beißen Sie sich nicht an einem Problempunkt fest. Das kostet wertvolle Zeit.
next Buchtipp:
Helga Knigge-Illner: Ohne Angst in die Prüfung. Eichborn 2002. 7,95 Euro




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