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Friseur
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Allergie im Beruf

Vorbeugen statt abbrechen

[BMELV/red 17.11.2009] - Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds brechen jährlich etwa 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung ab, weil sie in ihrem Beruf eine Allergie entwickelt haben. Dabei litten viele von ihnen bereits vor Beginn der Ausbildung an einer Allergie. Offenbar spielen bei der Berufswahl gesundheitliche Aspekte eine untergeordnete Rolle.


Etwa die Hälfte aller Bäcker mit allergischer Rhinitis oder Asthma hatten bereits vor Ausübung ihres Berufs eine Pollenallergie, so der Ärzteverband Deutscher Allergologen. Neben einer Tätigkeit als Bäcker sind auch Maler, Friseure, Pflegeberufe oder Berufe mit engem Tierkontakt für Allergiker problematisch.

Als günstiger gelten Berufe in der Verwaltung, der Medientechnik, im kaufmännischen Bereich oder in der Datenverarbeitung: Sie bergen vergleichsweise geringe Risiken für Allergiker. Auch im medizinisch-therapeutischen Bereich, etwa als Logopäde oder Ergotherapeut oder auch im Handwerk (Optiker, Feinmechaniker) gibt es Berufsbilder, die für bestimmte Allergiker geeignet sind.

Wählerisch seinJunge Menschen mit allergischen Erkrankungen sollten wählerisch sein: Oft ist es am besten, von vornherein bestimmte Berufe auszuschließen, um jedes Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung zu vermeiden. In manchen Fällen besteht aber auch ein besonderes Talent für einen bestimmten Beruf oder der Berufswunsch ist sehr stark. Dann muss gründlich geklärt werden, ob eine bestimmte Tätigkeit trotz des vorhandenen Risikos möglich ist.

Wenn der Verdacht besteht, dass Sie an einer Allergie leiden, Sie sich jedoch für einen Beruf interessieren, in dem Sie mit möglichen Allergenen in Kontakt kommen werden, sollten Sie schnell aktiv werden:



Quelle: BMELV
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