www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

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Gesundes Büro

Fit for Work

Von Menschen und Monitoren


Den Bildschirm richtig aufzustellen ist eine Kunst für sich. Nicht nur auf Lichteinfall und Spiegelungen ist zu achten, der richtige Sehabstand, der korrekte Neigungswinkel und die Bildwiederholungsrate spielen eine ebenso große Rolle für ungetrübtes "Computern".
Der Sehabstand richtet sich nach der Größe des Monitors - je größer der ist, desto weiter davon entfernt sollte man sitzen, mindestens aber 50 cm.
Folgende Werte gelten als Richtgrößen:

Bildschirmgrößeempfohlener Sehabstand
15 Zoll 50 cm
17 Zoll60 cm
19 Zoll 70 cm
21 Zoll 80 cm


Bei der wohl am verbreitetsten Bildschirmgröße von 17 Zoll hilft ein einfacher Trick, herauszufinden, ob man den richtigen Abstand wahrt: Normal sitzen, Arm mit abgewinkelter Hand ausstrecken. Die Hand darf den Monitor nicht berühren, dann ist der Abstand o.k..

Etwas nach hinten geneigt steht der Monitor richtig, gerade so, dass man leicht von oben draufguckt. Das schont die Nackenmuskulatur.
Das Gerät selbst muss richtig eingestellt sein - Kontrast und Helligkeit lassen sich manuell regeln. Flimmert das Bild, ist die Bildwiederholungsrate zu niedrig. Man kann sie selber einstellen, oder holt sich jemanden, der sich damit auskennt. Optimal ist eine Rate von 80 Hertz oder mehr.

Zum notwendigen Zubehör eines Rechner nur so viel: Die Maus muss ergonomisch geformt sein, damit das Klicken auf Dauer nicht zu Schmerzen im Handgelenk führt. Über den Sinn oder Unsinn von so genannten ergonomischen Tastaturen (abgewinkelt), streiten sich die Experten.

Prima Klima


Nette Kollegen, Spaß an der Arbeit - das Betriebsklima stimmt? Gratulation. Und was macht das echte Klima im Büro? Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc? Das trägt nämlich auch erheblich zum Wohlfühlen bei. Was die Temperatur angeht, sollte die so um die 20°C betragen - aber nicht mehr als 26°C, da fängt man nämlich an, zu schwitzen. In gemeinsamen Büros gibt es immer wieder Streit um die gewünschte Raumtemperatur: Der eine ist verfroren und braucht´s kuschelig warm, der andere reißt schon beim ersten Sonnenstrahl im März alle Fenster auf. Hier helfen nur gegenseitiges Verständnis und Kompromissbereitschaft - oder das Privileg eines Einzelbüros.

Besonders dort, wo Klimaanlagen im Einsatz sind, ist die Luftfeuchtigkeit oft zu niedrig (unter 50 %). Die Luftfeuchtigkeit sollte allerdings bei 50 bis 65 % liegen. Die trockene Raumluft reizt Schleimhäute und bei vielen auch die Augen - es juckt, tränt, man hustet oder niest. Sofern möglich, sollte man hier durch regelmäßiges Lüften Abhilfe schaffen. Auch Zimmerpflanzen tragen zu einem angenehmen Raumklima bei. Gummibäume und Chrysanthemen filtern außerdem schädliches Formaldehyd aus der Raumluft. Also: Lasst Blumen sprechen!

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Krankmachende Arbeitsbedingungen müssen nicht sein. Stimmt!
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Hier kann man gleich mitturnen - nette animierte Seite mit vielen Übungen gegen typische Beschwerden der "Bürohengste":
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